Trump will bald Entscheidung zu Taiwan treffen
Im Streit mit China um weitere US-Waffenverkäufe an die von Peking beanspruchte Insel Taiwan hat US-Präsident Donald Trump nach eigenen Worten noch keine Entscheidung getroffen. „Ich werde in nächster Zeit eine Entscheidung treffen“, sagte Trump an Bord der Air Force One auf seinem Rückflug in die USA.
Er müsse allerdings zunächst mit „der Person“ sprechen, die derzeit „Taiwan leite“, sagte Trump, ohne einen Namen zu nennen. Taiwans Präsident ist derzeit Lai Ching-te.
China sieht in den Waffenverkäufen ein Problem, weil es Taiwan für sich beansprucht, obwohl die Inselrepublik eine von Peking unabhängige Regierung hat. Peking will sich Taiwan einverleiben und drohte bereits mit dem Einsatz des Militärs, sollte dies nicht auf friedlichem Wege funktionieren. Die USA unterstützen Taiwans Bemühungen, seine Streitkräfte zu modernisieren und die Verteidigungsfähigkeit zu stärken.
SpaceX-Börsengang wohl vorgezogen
Elon Musks Weltraumfirma SpaceX will laut Medienberichten ihren Rekord-Börsengang am 12. Juni über die Bühne bringen. Dabei wolle SpaceX bis zu 80 Milliarden US-Dollar (rund 69 Mrd Euro) bei Investoren einsammeln, schrieb das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf informierte Personen. Damit wäre es der mit Abstand größte Börsengang. Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg strebt SpaceX bei der Aktienplatzierung eine Bewertung von mehr als zwei Billionen Dollar an.
Trump hat wenig Hoffnung für Freilassung von Hongkonger Verleger Lai
US-Präsident Donald Trump hat sich nach eigenen Angaben vergeblich um eine Freilassung des seit Jahren inhaftierten Hongkonger Verlegers Jimmy Lai eingesetzt. „Ich muss sagen, dass ich Jimmy Lai angesprochen habe, und ich würde sagen, die Reaktion darauf war nicht positiv“, sagte Trump in einem vorab veröffentlichten Clip eines Interviews mit Fox News. Er sei mit Blick auf den Fall nicht sonderlich optimistisch, so Trump.
Der 78-jährige Medienmogul und Demokratieaktivist Lai gilt als Symbolfigur der Demokratiebewegung in Hongkong. Er sitzt seit 2021 im Gefängnis und wurde unter anderem wegen Verschwörung zur Zusammenarbeit mit ausländischen Kräften und der Veröffentlichung aufrührerischer Publikationen schuldig gesprochen. Erst im Februar war er zu einer 20-jährigen Haftstrafe verurteilt worden.
Merz telefoniert mit Trump: Kanzler sieht sich mit US-Präsident einig bei Iran
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht sich mit US-Präsident Donald Trump einig mit Blick auf das weitere Vorgehen im Iran-Krieg. Beide hätten während Trumps Rückreise aus China ein „gutes Telefonat“ geführt, schrieb Merz am Freitag im Onlinedienst X. „Wir sind uns einig: Iran muss jetzt an den Verhandlungstisch. Die Straße von Hormus muss geöffnet werden. Teheran darf keine Nuklearwaffen haben.“
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