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Berlin – Absoluter Ausnahmezustand am Flughafen BER – und das nicht, weil plötzlich viele Menschen verreisen wollen. Tausende Fans versammeln sich am Willy-Brandt-Platz, um ihren Helden Arda Saatçi (28) in Empfang zu nehmen. Der Extremsportler hat mit seiner „Cyborg Season 26“ Grenzen gesprengt. Sein Ziel: 600 Kilometer in 96 Stunden durch eines der extremsten Gebiete der Erde, das Death Valley in den USA, laufen. Am Ende hatte er 123 Stunden gebraucht – doch der Begeisterung rund um das Projekt tat das keinen Abbruch.
Der Mega-Lauf wurde in den sozialen Netzwerken durchgehend gestreamt und erreichte stellenweise über zwei Millionen gleichzeitige Zuschauer. Jetzt ist Arda wieder in Berlin gelandet. Worauf er nun richtig Lust hat? „Ich habe Bock auf einen Berliner Döner. Ich glaube, ich gehe mir jetzt einen holen“, erzählt der selbsternannte „Cyborg“ kurz nach seiner Ankunft den Pressevertretern vor Ort. Wo genau er sich den Kebab kaufen wird, wisse er noch nicht.

Arda (r.) und Influencer-Kumpel AbuGoku (33) im September 2025. Hier essen sie den Lieblingsdöner des „Cyborgs“
Foto: Arda Saatci/YouTube
Auf YouTube hat Arda seinen Fans schon regelmäßig seinen Lieblingsdöner gezeigt. Dabei handelt es sich um einen Yaprak Döner im Berliner Kebab-Restaurant Bursa Uludağ Kebapçısı. Ein Yaprak Döner besteht ausschließlich aus blattdünnen Fleischscheiben, die von Hand aufgeschichtet werden.
Ultra-Läufer Arda Saatçi landet in Berlin: 600-Kilometer-Held badet in Fan-Menge
Quelle: BILD16.05.2026
Mehr zum ThemaArda: „Das fühlt sich alles so surreal an“
Ardas Ankunft hatte sein Management zuvor via Instagram angekündigt und damit für einen gewaltigen Besucher-Auflauf gesorgt. Der Empfang des „Cyborgs“ glich dem eines Hollywood-Stars: Tausende Fans, die sehnsüchtig auf ihren Helden warten, seinen Namen rufen und in völlige Euphorie ausbrechen, als der Extremsportler den Willy-Brandt-Platz vor Terminal 1 betritt. Arda zeigt sich von dem Rummel um seine Person berührt und sagt zum Publikum: „Das fühlt sich alles so surreal an.“

Der Andrang der Fans war riesig, doch die Security-Mitarbeiter hatten die Situation die ganze Zeit im Griff
Foto: Manuel Genolet/dpa
Jetzt heißt es für den Internet-Star: Zurück zum Alltag in Berlin. Zwischen unserer Hauptstadt und Los Angeles liegt ein Zeitunterschied von neun Stunden. Strategien, um den Jetlag zu bewältigen, hat Arda nicht, wie er BILD bei seiner Ankunft erzählt. Nach seinem Mega-Lauf verlor der „Cyborg“ vier Kilogramm Körpergewicht. Höchste Zeit also, für einen Berliner Döner.

Arda Saatçi am Badwater Basin, dem Startpunkt seines 600-Kilometer-Laufs. Weit und breit gibt es hier nichts außer karger, schroffer Landschaft, die in der Hitze regelrecht glüht
Foto: Arda Saatci/Instagram