Der Extremsportler Arda Saatçi ist zurück in seiner Heimat Berlin. Der 28-Jährige wurde am frühen Freitagabend von Hunderten jubelnden Fans am Flughafen BER empfangen.

Mit seinem Lauf über 600 Kilometer durch die kalifornische Hitze und beinahe ohne Schlaf war Saatçi zum Social-Media-Phänomen geworden. Zwar erreichte er seine Zielmarke von 96 Stunden nicht, er brachte den Lauf aber dennoch zu Ende.

Nach Ablauf der Zielzeit – in denen Saatçi gut 458 Kilometer zurückgelegt hatte – hatte er sich enttäuscht und zugleich kämpferisch gezeigt. Im Gehen kündigte er an, die Sache zu Ende zu bringen, egal wie. Im Ziel erwarte ihn seine Mutter, sagte der Läufer. Er habe ihr versprochen, mit ihr am Muttertag ein Eis essen zu gehen. „Das Versprechen werde ich auch halten.“