Im ZDF ermittelt als Kommissar Sven Hansen bei den „Rosenheim-Cops“ – in der Realität saß Igor Jeftić (54) selbst einmal hinter Gittern. Nun spricht der Schauspieler offen über seine Jugendsünde.
In einem Interview mit „Frau im Spiegel” erzählt der ursprüngliche Stuttgarter: Während seiner Ausbildung an der Schauspielschule in München sei er mehrmals ohne Fahrschein in den Öffis erwischt worden. Die Strafen dafür habe er jedoch nicht bezahlt. Der Streaming-Dienst „Joyn” berichtete zuerst.
Sein Vorteil: Er sei damals in München nicht gemeldet gewesen. Erst, als er nach Berlin gezogen sei und sich dort offiziell angemeldet habe, sei die Polizei auf ihn aufmerksam geworden. Die Beamten nahmen ihn in seiner Wohnung fest. Er habe sogar eine Nacht im Gefängnis verbracht, erzählt der Schauspieler.
Jeftić drohten 20 Tage Haft
Weil er die Bußgelder aus der Münchner Zeit nicht beglichen hatte, drohten ihm laut eigener Aussage bis zu 20 Tage Haft. Die Rettung kam unerwartet: Sein damaliger Regisseur überwies auf seine Bitte hin Jeftićs gesamte Gage von 600 D-Mark direkt an die Behörden. So kam er auf Kaution frei.
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Im Fernsehen ist der Schauspieler vor allem als pflichtbewusster Ermittler im Chiemgau bekannt. Seit 2009 gehört er fest zum Ensemble der „Rosenheim-Cops“ – er hat inzwischen in Hunderten Folgen mitgespielt. Jeftić ist aber auch aus bekannten TV-Produktionen wie „In aller Freundschaft“ und dem „Tatort“ bekannt. (mp)
