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Die HSV-Fans wissen, was sie an Luka Vuskovic (19) haben und bald nicht mehr zu sehen bekommen. Der Leih-Innenverteidiger macht am Samstag in Leverkusen (15.30 Uhr, Sky) sein letztes Spiel für Hamburg, kehrt dann zu seinem Stammverein Tottenham Hotspur zurück. Deshalb versuchen viele Anhänger auf den letzten Drücker noch ein Autogramm aufs Trikot, oder ein Selfie mit dem Kroaten zu bekommen. Allein am Mittwoch schrieb der WM-Fahrer nach dem Training und an der Schranke zum Spielerparkplatz extrem viele Autogramme.
HSV: Tränen-Abschied von Vuskovic
„Wir alle haben gute Arbeit geleistet. Ich bin zufrieden damit, wie alles gelaufen ist. Ich hätte es mir nicht besser vorstellen können“, resümiert Vuskovic schon mal die fast beendete Saison bei hsv.de. „Ich denke, dass es ein gutes Jahr von mir war. Meine Mitspieler, der Trainerstab und die Fans haben mir wirklich sehr geholfen. Wenn ich mal Fehler gemacht habe, haben sie mich unterstützt und mich weiter vorangetrieben.“
Die Leistungen des 19-Jährigen für den HSV waren beeindruckend. Mit einer Quote von 69,9 Prozent ist er der zweikampfstärkste Spieler der Liga. Auch in der Luft stellt Vuskovic den Rest der Liga mit 74 Prozent gewonnener Duelle in den Schatten. Kein Spieler gewann prozentual so viele Kopfbälle. Mit sechs Saisontreffern ist der scheidende Abwehrchef aktuell sogar der torgefährlichste Verteidiger der Liga. Vuskovic ist beim HSV der erste Verteidiger seit Dietmar Beiersdorfer (62) in der Saison 1990/91, dem so viele Treffer in einer Saison gelangen.
Hamburger SV – SC Freiburg: Emotionale Vuskovic-Szene
Quelle: DFL11.05.2026
Kurios bei allen Statistiken: In den vier Heimspielen, in denen Luka ein Tor erzielte, saßen jeweils Papa Daniel, Mama Sanja und Bruder Mario im Volksparkstadion auf der Tribüne. Also gegen Heidenheim (2:1), Werder Bremen (3:2), Bayern München (2:2) und zuletzt Freiburg (3:2). Vuskovic zur Magie, die von seiner Familie ausgeht: „Sie scheinen so etwas wie Glücksbringer zu sein. Der HSV bedeutet uns als Familie viel. Es ist ein zweites Zuhause.“