Das letzte Spiel von Christian Eichner beim KSC steht an. Zuhause im Wildparkstadion geht es gegen den VfL Bochum. Tabellarisch ist es der Kampf um Platz 9, im Vordergrund wird allerdings der Abschied von Eichner stehen.
Paul Scholl darf spielen
Für das Spiel gegen Bochum muss Christian Eichner auf zwei gesperrte Spieler ersetzen: Christoph Kobald und Andreas Müller. Paul Scholl werde in der Innenverteidigung auf jeden Fall spielen, die Grundordnung sei jedoch bisher nicht klar. „Wir wollen am Sonntag noch einmal die beste Elf aufs Feld bekommen.“

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Paul Scholl (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer
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Paul Scholl (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer
„Schwere Woche liegt hinter mir“
„Eine schwere Woche liegt hinter mir“, sagt Eichner. „Es gab viel Betrieb, viele schöne Momente, auch viel Organisatorisches.“ Er verspüre eine große Freude auf das Wochenende. „Wir wollen noch einmal Zauber und Magie ins Stadion bekommen.“

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Emotionale Wochen liegen hinter Christian Eichner und seinen Spielern (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer
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Emotionale Wochen liegen hinter Christian Eichner und seinen Spielern (Archivbild).
Foto: Michaela Anderer
„Viele Menschen haben sich von mir verabschiedet. Ich bin sehr dankbar für diese ganzen Begegnungen auf dem Weg zum Trainingsplatz, von klein bis groß. Dieses Band zwischen Trainer und Mannschaft ist durch gemeinsame Erlebnisse entstanden. Deshalb freue ich mich auch, dass einige ehemalige Spieler am Sonntag auf der Tribüne sitzen werden.“
Platz 8 soll angegriffen werden
„Wir haben am Sonntag noch einmal einen großen Anreiz zu gewinnen, um den Nürnbergern nen Platz wegzuschnappen“, so Eichner. Damit hätte man das erreicht, was die Mannschaft vor der Saison als realistisches Saisonziel gesetzt hat.

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Uwe Rösler hat den VfL Bochum aus der Krise gerettet (Archivbild).
Foto: Roland Weihrauch/dpa
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Uwe Rösler hat den VfL Bochum aus der Krise gerettet (Archivbild).
Foto: Roland Weihrauch/dpa
„Ich freue mich sehr auf Uwe Rösler, der den VfL wieder zum Leben erweckt hat“, so Eichner. „Er hat eine super Art, bringt Oldschool und Moderne zusammen. Mit klarer Kante und offenem Visier.“ Ebenso freue er sich auf Philipp Hofmann. „Er war unsere Lebensversicherung in den ersten Jahren. Ich habe wunderschöne Erinnerungen mit ihm.“
Saisonfazit
„Die ablaufende Saison war meine komplizierteste beim KSC“, sagt Eichner, „auch außerhalb des Rasens.“ Dass man ein paar Spiele hintereinander verliere, treffe viele Mannschaften, das sehe man auch im aktuellen Aufstiegskampf.

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„Philipp Hofmann war am Anfang unsere Lebensversicherung“, sagt Christian Eichner.
Foto: Uli Deck/dpa
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„Philipp Hofmann war am Anfang unsere Lebensversicherung“, sagt Christian Eichner.
Foto: Uli Deck/dpa
„Wir haben im Sommer wieder Qualität verloren. Der Kader war nicht besser als letztes Jahr. Das ist nicht als Kritik zu verstehen, aber man sollte sich an die Fakten halten. Wir bewegen uns jetzt da, wo wir auch letztes Jahr standen. Wenn du nächstes Jahr gute Entscheidungen triffst und Glück auf dem Transfermarkt hast, steht der Mannschaft alles offen.“