Dabei gab Abteilungsleiter Thomas Dueck den Ortschaftsräten eine aktuelle Übersicht über Gebäude und Liegenschaften, Schulen, denkmalgeschütze Gebäude, Kindereinrichtungen, Verwaltungsgebäude, Hallen und Veranstaltungssäle, Werkstatten im Zuständigkeitsbereich – unter anderem Karlsburg, Rathaus Durlach, Festhalle, Turmbergturm, Basler Tor-Turm, Gewölbekeller im Rathaus, Markgrafen-Gymnasium oder Obelisk Karlsburg. Über 110 Gebäude, Liegenschaften und Denkmäler werden vom Team HGW des Stadtamtes Durlach in Durlach, Aue, Bergwald und Wolfartsweier verwaltet. 

Schulen und Kitas im Fokus der Maßnahmen

Bei den Schulen stand zum Beispiel im Markgrafen-Gymnasium die Erneuerung der Heizungsanlage von Gas auf Hybrid an und der anstehende Umbau des Hausmeisterhauses, in der Friedrich-Realschule der Austausch von Fensterelementen, in der Schloss-Schule die Fertigstellung der Kanalbauarbeiten, die aber durch archäologische Funde noch offen ist („Bis Ende September könnte das fertig werden, wenn nicht noch mehr gefunden wird.“ – siehe „Artikel zum Thema“), und in der Schule am Turmberg wurde das Dach zwecks undichter Dachabdichtung von Kiesschüttung befreit, es folgen Abdichtungen in Teilbereichen. 

Sanierungen, Brandschutz und Denkmalpflege

Im Kinder- und Jugendhaus wurden Akustikdecke und neue Beleuchtung für den Mensabereich eingebaut, in der Karlsburg werden aktuell Brandabschnitte vom Dachgeschoss zum Treppenhaus B und C errichtet, „das müsste bis Ende 2026 fertig sein, wenn nicht noch weitere Sachen gefunden würden. In der Kapelle am Bergfriedhof erfolgt die Fertigstellung der Außenfassade in diesem Frühjahr, wobei einige Dachziegel aus der Manufaktur noch nicht lieferbar seien, doch beim „Tag des offenen Denkmals“ (Sonntag, 13. September 2026) sei die Kapelle dann dabei, wie auch der Turmberg.

Energetische Sanierungen und Projekte am Turmberg

Beim Brunnenhaus in der Badener Straße stand die Innenraumsanierung an, aktuell werde noch die Beleuchtung und Belüftung installiert, zudem sei das Wasser bereit für den Brunnen, informierte Dueck, außerdem wurden auch das unweit stehende Schieberhaus und das Pulverhaus im Schlossgarten äußerlich instandgesetzt. In der Festhalle erfolgte der Austausch der defekten Heizungsanlage. Beim Forstamt in der Fiduciastraße erfolgte Teil 2 der energetischen Instandsetzung der Werkstatträume, zudem sei aktuell eine PV-Anlage in Planung und Umsetzung. Rund um die Turmbergterrasse, auf der ein Eintausch der Bankflächen erfolgte, begann der Abriss der Bergbahnstation (siehe „Artikel zum Thema“). Das sich daneben befindliche Häuschen (in städtischer Hand) wurde angeschaut und bewertet: Es zeigte sich als nicht erhaltenswert, wurde abgerissen. An der künftigen Talstation wurde die Unterführung (Lager der Vereine) geräumt. 

Viele Projekte trotz knapper Mittel

Dazu stand das Team des Amts auch im vergangenen Jahr für Veranstaltungen, Ereignisse und Organisatorisches gerne unterstützend zur Verfügung, so Dueck, der auch über zurückgestellte Haushaltsprojekte informierte – wie zum Beispiel die Modernisierung an der Oberwald- und Pestalozzischule, beim Markgrafen-Gymnasium wurde jedoch der Abbruch auf dem Grundstück Karl-Weysser-Straße 15 zum Jahreswechsel beauftragt, bei der KiTa Geigersberg erfolgt der Baubeginn zum Neubau voraussichtlich im Frühjahr 2027. Die Kosten (rund 8,4 Mio EUR) seien im Doppelhaushalt 26/27 eingestellt. Auch über den Verbrauch der Haushaltsmittel, über Budget, Bauunterhaltsmaßnahmen, Finanzhaushalt, Investitionspauschale und Direkte Ressourcen-Verwaltung (DRV) informierte Dueck die Räte: Rund ein Drittel der Gelder für das laufende Jahr seien schon ausgegeben. 

Neue Zuständigkeiten ab 2026 

Dazu kämen Mehraufgaben ab 2026 für das Amt in Durlach; unter anderem die bauliche Betreuung der Rathäuser Wettersbach, Hohenwettersbach und Stupferich, die Lustgartenhalle Hohenwettersbach und die Sporthalle Wettersbach, das Heimatmuseum Stupferich und das alte Feuerwehrhaus Palmbach, diverse Veranstaltungsräume, Schulen, Kindergärten, WC-Anlagen und Werkstätten. Insgesamt seien es dann mehr als 150 Gebäude, Liegenschaften und Denkmäler in Durlach, Aue, Bergwald, Wolfartsweier, Wettersbach, Hohenwettersbach und Stupferich, die vom Team HGW des Stadtamtes Durlach (künftig plus 1,5 Personalstellen) verwaltet würden.

Wachsende Aufgaben und steigender Druck

Der umfangreiche Bericht zeigte die vielen und vielfältigen Projekte, die von Durlach aus betreut und auch umgesetzt werden. Über alle Fraktionen hinweg gab es Lob und Anerkennung für die geleistete Arbeit.

Tenor der Fragen: Aufgabenzuwachs, die Aufgaben würden mehr, doch die Mittel weniger, wobei das Budget für die neuhinzukommenden Aufgaben getrennt sei. Durch die Spaßmaßnahmen in Karlsruhe gelte es wohl eine Art „Verteilwettbewerb“, da gelte es auch, Durlach zu positionieren. Die Ämter müssten dadurch noch stärker eine Priorisierung der notwendigen Aufgaben vornehmen.