Brüssel – Ab dem kommenden Jahr wird Großbritannien wieder vollständig am Austauschprogramm Erasmus+ der Europäischen Union (EU) teilnehmen. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) begrüßte ein in Brüssel unterzeichnetes entsprechendes Assoziierungsabkommen des Vereinigten Königreichs mit der EU.

„Das sind gute Nachrichten für Deutschland und Europa: Unsere britischen Freunde sind damit wieder sowohl über Horizon Europe in der Forschung als auch über Erasmus+ im Austausch und der Lehre eng mit Europa verbunden“, sagte der DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee. 

Nach dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU im Jahr 2020 war das Land auch aus dem Erasmusprogramm ausgeschieden. Dies werde nun rückgängig gemacht.

Deutsche Hochschulen und Studierende erhalten damit laut dem DAAD wieder deutlich bessere Möglichkeiten für Austausch und Kooperation mit dem Vereinigten Königreich. Vor dem Brexit gingen jährlich rund 4.500 Studierende deutscher Hochschulen mit Erasmus in das Vereinigte Königreich. 

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Nationale Agentur für Erasmus+ Hochschulzusammenarbeit im DAAD

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Hochschulen können künftig wieder Förderungen für das Vereinigte Königreich beantragen. Die meisten international aktiven britischen Hochschulen haben inzwischen die für Erasmus+ erforderliche Akkreditierung bei der Europäischen Kommission beantragt. Aufenthalte von Studierenden und Promovierenden sowie Kooperationsprojekte der Hochschulen werden laut dem DAAD ab dem Wintersemester 2027/28 beginnen können.

Der DAAD begleitet den Prozess nach eigenen Angaben eng und informiert Hochschulen und Studierende über Entwicklungen und Fördermöglichkeiten.  

hil