Letzter Bundesliga-Spieltag
Burkardt rettet Punkt – doch Frankfurt verpasst Europapokal
16.05.2026 – 18:16 UhrLesedauer: 2 Min.
Der VfB Stuttgart um Jamie Leweling (l) sicherte den Champions-League-Platz bei Eintracht Frankfurt ab. (Quelle: Uwe Anspach/dpa/dpa-bilder)
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Das 2:2-Unentschieden gegen Stuttgart reicht für Eintracht Frankfurt nicht aus, um sich einen Platz im internationalen Wettbewerb zu sichern.
Eintracht Frankfurt hat sich am letzten Spieltag der Bundesliga mit einem 2:2 gegen den VfB Stuttgart aus der Saison verabschiedet – und verpasst damit erstmals seit 2020/2021 das internationale Geschäft. Weil der SC Freiburg zeitgleich RB Leipzig deutlich mit 4:1 besiegte, reichte selbst ein möglicher Sieg der Hessen nicht mehr für die Conference League.
Vor heimischer Kulisse erwischte die Eintracht zunächst einen schwachen Start. Stuttgart ging bereits in der 10. Minute durch Chema Andrés nach einer Ecke von Chris Führich in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Nikolas Nartey nach Vorarbeit von Deniz Undav auf 2:0 (45.+4).
Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Frankfurt jedoch zurück. In der 72. Minute brachte VfB-Keeper Alexander Nübel den eingewechselten Jonathan Burkardt im Strafraum zu Fall. Burkardt verwandelte den Elfmeter sicher zum Anschluss. In der Nachspielzeit sorgte der Angreifer erneut vom Punkt für den Ausgleich, nachdem Chema Andrés den Ball mit der Hand gespielt hatte.
Fanlager verzögern Anpfiff, zwei Verletzte
Überschattet wurde die Partie von Diskussionen um Burkardt, der laut Medienberichten vor dem Spiel mit einer Geldstrafe belegt worden war. Er soll Trainer Albert Riera beleidigt haben. Die Zukunft des Coaches bei der Eintracht gilt ohnehin als offen. Sportvorstand Markus Krösche hatte sich vor der Partie bei DAZN zurückhaltend geäußert und erklärt: „Wir wollen alles dafür geben, dass wir heute gewinnen, und dann schauen wir mal am Ende.“
Auch abseits des Rasens gab es Aufsehen: Der Anpfiff verzögerte sich wegen zahlreicher Bengalos, Raketen und Böller aus beiden Fanlagern. Dichter Rauch zog über das Stadion, laut Stadionsprecher wurden zwei Zuschauer im Frankfurter Heimbereich verletzt.
Schiedsrichter Tobias Welz leitete derweil seine letzte Bundesliga-Partie. Der Referee war zuletzt nach dem DFB-Pokal-Halbfinale von Stuttgarts Deniz Undav scharf kritisiert worden.
Offen bleibt zudem die Zukunft von Alexander Nübel. Nach dem Ende seiner Leihe kehrt der Torwart zunächst zum FC Bayern München zurück. Wie es dort für ihn weitergeht, ist unklar.
