Der 1. FC Lok Leipzig ist Meister der Regionalliga Nordost! Am letzten Spieltag setzte sich die Mannschaft von Jochen Seitz vor 8.985 Zuschauern im Bruno-Plache-Stadion mit 5:2 (0:1) gegen den 1. FC Magdeburg II durch und sicherte sich damit den Staffelsieg vor dem FC Carl Zeiss Jena.
FCM II schockt Leipzig früh
Zunächst lief jedoch alles gegen die Leipziger: Trotz Feldvorteilen geriet Lok durch einen Klärungsfehler von Joonas Frenzel in Rückstand (24.). Weil Jena parallel gegen Rot-Weiß Erfurt in Führung ging und später sogar auf 2:0 erhöhte (31.), war klar: Lok braucht zwingend einen Sieg! Mehr als einige vergebene Chancen sprang für die Hausherren in Halbzeit eins allerdings nicht heraus.
Lok meisterlich nach der Pause
Nach der Pause entwickelte sich aber ein packendes Endspiel. Ayodele Adetula glich nach starkem Zusammenspiel von Djamal Ziane eiskalt aus (47.), doch fast im Gegenzug nutzte erneut Frenzel einen Torwartfehler von Andreas Naumann zur Magdeburger Führung (49.). Lok antwortete mit Wucht: Adetula traf nach wunderbarer Vorarbeit von Tobias Dombrowa zum verdienten 2:2 (59.), ehe Farid Abderrahmane per Strafstoß nach einem Foul an Ziane die Partie drehte (63.).
Jetzt hatte Lok das Momentum – und nutzte es. Joker Eren Öztürk leitete einen schnellen Angriff ein, den Dorian Cevis zum 4:2 vollendete (69.). In der Schlussphase beseitigte Cevis mit seinem zweiten Treffer die letzten Zweifel – und verwandelte das Bruno-Plache-Stadion in ein Tollhaus.
Meister und auch Aufsteiger?
Da Jena zeitgleich 2:0 gewann, brauchte Lok zwingend den Sieg – und lieferte. Mit dem Titel geht es nun in die Aufstiegsspiele gegen die Würzburger Kickers. Nur zwei Spiele trennen die Leipziger möglicherweise noch von der 3. Liga.