Seit Ende März bewegt das Schicksal von Buckelwal Timmy, oder Hope wie ihn manche nennen, die ganze Welt. Nach etlichen Wochen des Hoffen und Bangens, konnte der Wal, der sich mehrfach in der Ostsee festgeschwommen hatte, gerettet werden. Doch nun die Hiobsbotschaft: Vor Dänemark wurde ein toter Wal gesichtet.
Handelt es sich wirklich um Timmy beziehungsweise Hope? Oder musste hier ein anderer Buckelwal sein Leben lassen? Alle Informationen, Stimmen und Fakten zum Schicksal von Wal Timmy findest du in unserem Liveblog.
📌 Die Reise des Wales Timmy
- Anfang März: Der Buckelwal wurde erstmals in der Ostsee gesichtet
- 23. März 2026: Timmy strandet erstmals auf einer Sandbank vor Timmendorfer Strand
- 27. März 2026: Timmy kann die Sandbank verlassen, strandet aber kurz darauf vor der Insel Poel
- 20. April 2026: Das Tier konnte erneut losschwimmen, steckt nun jedoch am Ausgang der Kirchsee fest
- Am 28. April wurde das Tier mit Hilfe eines Schiffes in die Nordsee transportiert
- Seitdem fehlt jede Spur, der angebrachte Tracker funktioniert nicht
Ist Timmy tot? Alle Infos im Newsblog
Wir versorgen dich mit allen News zu Timmy und den Neuigkeiten aus Dänemark.
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Samstag, 16. Mai
22.55 Uhr: Media-Markt-Gründer Walter Gunz zeigt sich nach dem Tod des Wals tief betroffen. Gegenüber der „Bild“ sagte der Mann, der Timmy retten wollte: „Es ist das Traurigste, was ich bisher erlebt habe. Wir haben es versucht, sein Leben zu retten. Auch gegen alle Widerstände. Tag und Nacht haben wir daran gearbeitet, kaum geschlafen.“ Doch Gunz scheint überzeugt, das Richtige getan zu haben: „Ich würde es dennoch wieder tun.“
20.30 Uhr: Nun beginnt die Zeit der Schuldzuweisungen. Klaus Kraft von der Tierrettung Vorpommern-Greifswald e.V. erhebt schwere Vorwürfe nach dem Tod Timmys. „Man hätte viel früher reagieren müssen“, so Kraft bei „Focus Online.“ Eine klare Spitze gegen die Behörden.
19.50 Uhr: Nun melden sich auch die zahlreichen Experten zu Wort. Meeresbiologe Fabian Ritter zeigt sich gegenüber „Focus Online“ nicht überrascht vom Ableben des Wales. „Sein Zustand war von Beginn ziemlich prekär und das hat sich in den Wochen darauf sicherlich nicht verbessert“, so Ritter. Und weiter: „Die vielen Aktivitäten um ihn herum, auch die Verbringung dann mit der Barge. Das hat sicherlich zu zusätzlichem Stress und auch zu Verletzungen geführt. Insofern kann es uns nicht wundern, dass dieser Wal das nicht überlebt hat.“
18.05 Uhr: Der Tod des Buckelwals ist auch für Tierärztin Anne Herrschaft ein schwerer Schlag. Gegenüber „News5“ erklärt sie: „Natürlich macht es einen traurig. Man hat doch eine enge Beziehung aufgebaut. Ich glaube, er durfte nochmal frei sein und tief tauchen.“
18 Uhr: Dänemark will nicht für die Verlegung von Wal Timmy zahlen. „Er behindert niemanden und nichts da draußen, also muss eine Verlegung auf Kosten der Deutschen erfolgen“, Morten Abildstrøm, der Leiter der dänischen Naturschutzbehörde. Sprich: Er soll erst einmal dort liegen bleiben. Derzeit, so Abildstrøm, würden sich mehrere Dutzend Möwen an dem Wal satt fressen.
17.15 Uhr: Nach der Bestätigung von Timmys Tod äußerte sich auch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus ausführlich. „Aufgrund der privaten Initiative um Karin Walter-Mommert und Walter Gunz hatte das Tier eine letzte Chance, die Freiheit und die Gesundheit wiederzuerlangen“, erklärte Backhaus. Auch Experten hätten damals nicht ausschließen können, dass der geschwächte Buckelwal überleben könnte. Deshalb habe sein Ministerium entschieden, den Rettungsversuch zu dulden.
17.06 Uhr: Inzwischen hat sich auch die private Initiative geäußert, die Timmy Anfang Mai zurück in die Nordsee brachte. Demnach hätten eine Veterinärmedizinerin der Initiative und zwei dänische Taucher den Wal untersucht. Dabei sei die traurige Gewissheit entstanden, dass es sich bei dem toten Buckelwal vor Anholt tatsächlich um Timmy handelt.
16.10 Uhr: Nach den dänischen Behörden bestätigte inzwischen auch Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus offiziell den Tod des Buckelwals Timmy.
ES IST TIMMY!
15.51 Uhr: Traurige Gewissheit: Der tote Buckelwal vor der dänischen Insel Anholt ist tatsächlich Timmy. Das bestätigte die dänische Umweltschutzbehörde laut dem Sender TV2 gegenüber der Nachrichtenagentur Ritzau.
15.27 Uhr: Zwischenzeitlich gab es neue Diskussionen um das Geschlecht des toten Wals. Einige Experten vermuteten anhand aktueller Fotos, dass es sich bei dem Tier um ein Weibchen handeln könnte. Meeresbiologe Fabian Ritter erklärte gegenüber BILD: „Wenn ein Wal tot ist, dann ist es üblicherweise so, dass bei einem Männchen der Penis herausfällt.“ Nach dem Tod erschlaffe die Muskulatur, wodurch sich das Geschlecht oft erkennen lasse. Ritter hält es deshalb „für sehr wahrscheinlich“, dass es sich um ein Weibchen handelt. Gleichzeitig betont er jedoch: Das schließe nicht aus, dass der Wal trotzdem Timmy ist. „Möglicherweise war die vorherige Geschlechtsbestimmung einfach nicht korrekt.“
15:00 Uhr: Der tote Buckelwal soll vorerst nicht entfernt werden. Nach Angaben der dänischen Naturschutzbehörde liegt das Tier weit genug vom Strand entfernt und stelle aktuell kein Problem dar. Behördensprecher Morten Abildstrøm sagte zudem, dass sich bereits mehrere Dutzend Möwen an dem Kadaver satt äßen.
12.21 Uhr: Nanu, was ist da denn los? Gestern noch hatte Morten Abildstrøm von der dänischen Naturschutzbehörde gesagt, dass es sich bei dem Wal höchstwahrscheinlich um Timmy handle. Davon will er heute nichts mehr wissen. Bei RTL meinte er, das „gesagt“ zu haben. „Ich habe keine Ahnung, ob es Timmy ist oder nicht. Aber ein Buckelwal in dänischen Gewässern ist sehr selten. Vielleicht ist es also der Wal aus Deutschland oder vielleicht ist es ein anderer. „
11.12 Uhr: Viel passiert vor der Insel Anholt derzeit nicht. Der tote Wal liegt im Wasser, wird dort durch die windigen Verhältnisse hin- und hergewogen. Ansonsten macht in Dänemark niemand Anstalten, das Tier wegzubewegen.
8.53 Uhr: Der Wal-Kadaver wird mittlerweile von zahlreichen Möwen zerfressen. Für die Tiere ist so ein toter Wal ein Festmahl. Wäre der Wal auf hoher See gesunken, hätte er sogar zu einem eigenen Ökosystem werden können.
7.37 Uhr: Ist es wirklich Timmy, der da tot vor Dänemark liegt? Das sollen weitere Untersuchungen heute zweifelsfrei belegen. Alle Infos dazu, kannst du hier nachlesen.
Freitag, 15. Mai
22.10 Uhr: Bastian Bielendorfer hat heftig gegen die Rettungsaktion um den Buckelwal geschossen und dabei einen krassen Vergleich gezogen. Die Worte des Entertainers zu Timmy und dem „Abschlepp-Kommando“ trotz trüber Aussichten liest du hier.
20.50 Uhr: Weiterhin herrscht banges Warten, denn es gibt noch immer keine offizielle Bestätigung, ob es sich beim toten Wal um Timmy bzw. Hope handelt. Die Hoffnung auf einen guten Ausgang des Abenteuers hat jedenfalls gelitten.
15.30 Uhr: Der Kadaver vor der dänischen Insel Anholt gibt ein trauriges Bild ab. Der Buckelwal, wahrscheinlich Timmy, liegt mit dem Bauch nach oben im Wasser, wieder gestrandet, diesmal tot. Viele Vögel machen sich bereits über das tote Tier her.
Der tote Buckelwal, wohl Timmy, liegt mit dem Bauch nach oben in der Nordsee. Foto: Jonas Walzberg/dpa
13.45 Uhr: Mit großer Wahrscheinlichkeit ist Timmy tot. Die dänischen Behörden gehen davon aus, dass es sich um Timmy handelt. Ebenfalls bestätigen sie, dass das gefundene Tier schon seit mehreren Tagen tot sei. Was dagegensprechen könnte: An dem toten Wal wurde kein GPS-Sender gefunden. Allerdings hatte auch Timmys Sender bereits seit Sonntag keine Signale mehr gesendet.
10.25 Uhr: Die Befürchtung scheint wahr zu sein. Laut den Dänischen Behörden ist der gefundene Wal „höchstwahrscheinlich“ Timmy. So erklärte Morten Abildstrøm von der Naturschutzbehörde in Anholt: „Sowohl die deutschen als auch die dänischen Forscher, mit denen ich gesprochen habe, glauben, dass es sich höchstwahrscheinlich um den Buckelwal Timmy handelt.“
9.43 Uhr: Wenn es sich bei dem, in Dänemark gefundenen Wal wirklich um Timmy handelt, hat er es nicht weit geschafft. Liegt die Fundstelle doch nur rund 200 Kilometer von dem Ort entfernt, an dem Timmy freigelassen wurde.
Aktivist Danny Hilse glaubt: „Er ist es nicht!“
7.40 Uhr: Aktivist Danny Hilse ist nicht davon überzeugt, dass es sich bei dem in Dänemark gefundenen Tier um Timmy/Hope handelt. „Hope ist erst tot, wenn er identifiziert worden ist“, so der Umweltaktivist. Er habe sich die Bilder des Kadavers angeschaut. Seine erste Einschätzung nach Sichtung der Fotos: „Er ist es nicht!“ Jedoch müsse auf Nummer sicher gegangen werden.
Nun wollen die dänischen Behörden das Tier untersuchen. „Heißt: Bevor Timmy alias Hope nicht identifiziert worden ist, ist er auch nicht tot. Also nicht wieder alle aufs Boot draufspringen, und sich wieder irgendwas erzählen lassen, wo wir alle nicht wissen, ob es wirklich Zahlen, Daten, Fakten sind“, so der Aktivist.
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7.30 Uhr: Ist Wal Timmy tot? Vor der dänischen Insel Anholt wurde ein Wal-Kadaver entdeckt. Ob es sich dabei wirklich um Timmy handelt, ist bislang unklar. Noch am Freitag (15. Mai 2026) sollen Untersuchungen durchgeführt werden.
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