Keine Chance für Deutschland?

Sarah Engels beim ESC – Hape Kerkeling wird deutlich

Aktualisiert am 16.05.2026 – 22:19 UhrLesedauer: 2 Min.

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Sarah Engels (Archivbild): Die Sänngerin aus Köln wird Deutschland beim ESC in Wien vertreten. (Quelle: IMAGO/Michael Kremer)

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Sarah Engels tritt beim ESC 2025 in Wien für Deutschland an. Hape Kerkeling zweifelt – aber nicht am Song der Kölnerin.

Nur zweimal stand Deutschland ganz oben beim Eurovision Song Contest: 1982 gewann Nicole mit „Ein bisschen Frieden“ von Ralph Siegel mit 161 Punkten. Noch überzeugender war Lena Meyer-Landruts Triumph 2010 – die damals 19-Jährige distanzierte die Konkurrenz mit 246 Punkten.

Beim ESC 2026 in Wien geht die Kölner Sängerin Sarah Engels für Deutschland ins Rennen. Am an diesem Samstagabend präsentierte die 33-Jährige ihren Song „Fire“ – und hofft auf eine Wiederholung vergangener Erfolge.

Im Video | Dieser Skandal erschütterte die Karriere von Sarah Engels

Video lädtPlayer wird geladenQuelle: t-online

Im Interview mit der Kölner Lokalredaktion von t-online gab Engels offen zu: Der erste Platz wäre natürlich das Ziel – doch auch ein niedrigeres Ergebnis würde sie nicht als Niederlage werten.

„Einen erfolgreichen Auftritt beim ESC würde ich gar nicht so sehr über die Platzierung definieren“, sagte die Sängerin. „Für mich ist es ein erfolgreicher Auftritt, wenn ich damit viele Frauen erreichen kann und es nur ein junges Mädchen gibt, das sagt: Jetzt will auch ich mein inneres Feuer entfachen.“

Hape Kerkeling über ESC: „Deutschland hat keine Lobby“

Diese Herangehensweise könnte genau die richtige sein – zumindest in den Augen von Schauspieler und Komiker Hape Kerkeling. Denn das Urgestein der deutschen Unterhaltung rechnet beim ESC nicht mit einer hohen Platzierung für Deutschland. Das hat aber nichts mit Sarah Engels und ihrem Song zu tun, sondern viel mehr mit dem Status von Deutschland bei dem Wettbewerb.

urn:newsml:dpa.com:20090101:260117-935-1085955Vergrößern des BildesHape Kerkeling (Archivbild): Er hat langjährige Erfahrungen mit dem ESC. (Quelle: Britta Pedersen)

„Wenn der Lette auftritt, kriegt er Punkte aus Estland und Litauen. Wenn der Schwede singt, freut er sich über Punkte aus Finnland, Dänemark und Island. Singt der Deutsche – dann kriegt er nicht mal einen Punkt aus Österreich“, sagt Kerkeling in der neuen ARD-Dokumentation „70 Jahre ESC – More than Music“.