Sport verbindet – und genau darum soll es beim Kido-Cup 2026 gehen. Es ist Deutschlands größtes Kinderdorf-Fußballturnier. Von Freitag, 22., bis Montag, 25. Mai, werden im Bethanien-Kinderdorf in Schwalmtal mehr als 300 Kinder und Jugendliche aus zahlreichen Kinderdörfern in ganz Deutschland erwartet. Neben Fußball- und Streetballturnieren sollen vor allem Gemeinschaft, Fairness und gegenseitiger Respekt im Mittelpunkt stehen.

„Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Begeisterung und Fairness die jungen Menschen jedes Jahr dabei sind“, sagte René Schellbach vom pädagogischen Fachdienst. Unterstützt wird die Veranstaltung von der Volksbank Viersen.

Der Kido-Cup wurde bereits 1998 von der Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderdörfer in Deutschland ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einem festen Höhepunkt im Jahreskalender vieler Kinderdörfer entwickelt. Dabei geht es um weit mehr als sportliche Erfolge. Das Turnier soll Begegnungen schaffen, den Teamgeist stärken und Kinder und Jugendliche aus ganz Deutschland zusammenbringen. Im besten Fall entstehen Freundschaften, die über das eigentliche Turnier hinaus bestehen bleiben.

Gespielt wird in den Altersklassen U14 und U19 in den Disziplinen Fußball und Streetball. Neben Pokalen und Urkunden spielt vor allem der Fairness-Gedanke eine zentrale Rolle. Traditionell wird am Ende des Turniers auch ein Fairness-Pokal verliehen – als Auszeichnung für besonders respektvolles und faires Verhalten auf und neben dem Spielfeld.