Nachlassen? Eine Partie, in der es nur noch um die „Goldene Ananas“ geht – einfach ab schenken? Nichts für den Sportsmann in Reinform – Uwe Rösler. Der Cheftrainer des VfL Bochum und sein Team haben das am vergangenen Spieltag gegen den Aufstiegsaspiranten Hannover 96 bewiesen.

Rösler fordert Einsatz für Fans und Liga

Die Bochumer erkämpften gegen das enorme auswärtsstarke Team aus Niedersachsen ein 1:1. „Wir wollen die Saison bestmöglich abschließen. Ich habe auch der Mannschaft gesagt: Das schulden wir unseren Fans, der Liga und uns selbst“, sagte Uwe Rösler.

Uwe Rösler zu seiner Zeit als Trainer für Fortuna Düsseldorf. (Archivbild)

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Uwe Rösler zu seiner Zeit als Trainer für Fortuna Düsseldorf. (Archivbild)
Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

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Uwe Rösler zu seiner Zeit als Trainer für Fortuna Düsseldorf. (Archivbild)
Foto: Daniel Bockwoldt/dpa

Dass sich die Karlsruher natürlich mit einer guten Leistung von ihren Fans verabschieden wollen, ist logisch. Auch, weil wohl rund ein Dutzend Profis, die aktuell beim KSC unter Vertrag stehen, in der kommenden Spielrunde nicht mehr im Wildpark aktiv sein könnten. 

Bochum baut auf die Tore von Philipp Hofmann

Im Angriff bei Revierclub ruhen immer große Hoffnungen auf Philipp Hofman, dem Ex-KSC-Torjäger, der noch immer Kontakte nach Karlsruhe hat. „Hoffi“ ist trotz seiner 33 Jahre noch immer einer der besten Stürmer dieser Liga. Heißt: Hofmann ist Bochums Lebensversicherung. Zwölf Saisontreffer und vier Torvorbereitungen belegen das.

Spieler Philipp Hofmann ist in Aktion zu sehen. (Archivbild)

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Spieler Philipp Hofmann ist in Aktion zu sehen. (Archivbild)
Foto: Uli Deck/dpa/

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Spieler Philipp Hofmann ist in Aktion zu sehen. (Archivbild)
Foto: Uli Deck/dpa/

Einer, der noch mit Hofmann beim KSC in einem Team spielte, wird gegen Bochum gesperrt zuschauen müssen, Christoph Kobald. Neben „Kobi“ fehlt beim KSC auch Mittelfeldmann Andreas Müller wegen einer Gelbsperre beim Saisonfinale. Die KSC Fans dürfen sich bei der Partie gegen den VfL auf Fabian Schleusener vom Anpfiff freuen, denn dem gab Cheftrainer Christian Eichner schon kurz nach dem Schlusspfiff der Partie in Paderborn, wo Schleusener ein tolles Tor erzielte, eine Aufstellungsgarantie.

Fabian Schleusener beim Spiel des KSC gegen Bielefeld am 10. April 2026.

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Fabian Schleusener beim Spiel des KSC gegen Bielefeld am 10. April 2026.
Foto: Michaela Anderer

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Fabian Schleusener beim Spiel des KSC gegen Bielefeld am 10. April 2026.
Foto: Michaela Anderer

„Schleuse hat die Fäuste in der Hosentasche geballt, weil ich ihn rausgenommen habe. Ich mag so eine Antwort, wie er sie gezeigt hat“, lobte der KSC-Coach seinen Topstürmer. „Er darf sich auf ein letztes Heimspiel mit mir zusammen freuen – von Beginn an.“

Karlsruher SC siegt in 15 Duellen gegen VfL Bochum

Die Bilanz zwischen Karlsruher SC und VfL Bochum zeigt, dass Karlsruhe in den letzten 62 Duellen 15 Spiele gewonnen hat, während VfL Bochum 22 Siege verbuchen konnte. 25 Partien endeten unentschieden. Das letzte Spiel im Dezember 2025 endete 2:2 unentschieden. Von 29 Heimspielen verloren die Blau Weißen nur sieben.

Gunther "Magic" Metz (links). (Archivbild)

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Gunther „Magic“ Metz (links). (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

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Gunther „Magic“ Metz (links). (Archivbild)
Foto: Michaela Anderer

Die Teams aus Karlsruhe und Bochum sind Tabellennachbarn. Der KSC steht auf Position neun. Der VfL hat Rang zehn inne. Die Badener haben drei Zähler mehr auf dem Konto. Aber der VfL hat die wesentlich bessere Tordifferenz, könnte mit einem Sieg an den Fächerstädtern vorbeiziehen. Das Team des VfL ist sowohl in der Anfangs- als auch in der Schlussviertelstunde besonders torgefährlich. In diesen Phasen erzielten die Revierkicker 22 ihre insgesamt 51 Treffer. Am häufigsten lief Verteidiger Gunther Metz im Trikot des KSC gegen den VfL Bochum auf. „Magic-Metz“ brachte es auf 14 Einsätze.