Schon ein halbes Jahr sucht die Frankenthalerin Katharina Hanagarth nach einer unbekannten Frau. Die 84-Jährige war am 19. Dezember 2025 gegen 13.30 Uhr auf dem Nachtweideweg in Frankenthal unterwegs, als ihr eine Schülerin auf einem E-Roller den Weg kreuzte. Die beiden stießen zusammen, wobei die Rentnerin stürzte – und etwa fünf Zentimeter entfernt von den Fahrradständern vor dem Turnerheim aufkam.
Glücklicherweise glimpflich ausgegangen
Ihr Sohn, Christian Hanagarth, erzählt, wie es danach weiterging: „Meine Mutter war erstmal geschockt, obwohl der Sturz nur halb so wild war.“ Die Schülerin auf dem Roller habe sich gleich mehrmals entschuldigt. Und noch jemand sei dabei gewesen: eine Frau in einem gelben Auto.
„Sie hat direkt angehalten und meine Mutter nach Hause in die Mannheimer Straße gefahren. Ihre Freundin, die als Beifahrerin dabei war, hat ihr Rad hinterhergebracht“, beschreibt Hanagarth. „Vor lauter Adrenalin hat meine Mutter dann vergessen, nach dem Namen ihrer Helferin zu fragen.“
Hilfsbereitschaft ist in Erinnerung geblieben
Bis auf die Farbe des Autos habe sie keine weiteren Informationen mehr über die Frau. Nur, dass ihre Großmutter eventuell am Kanal wohne, aber sicher sei sie sich da auch nicht mehr. Und obwohl der Unfall schon ein halbes Jahr her ist, ist ihr die Hilfsbereitschaft der Frau in Erinnerung geblieben. Deswegen möchte sich Katharina Hanagarth gern nochmal bedanken – ohne die Aufregung und das Adrenalin.
„Sie ist schon in Frankenthal herumgefahren und hat Leute in gelben Autos angesprochen“, erzählt ihr Sohn und lacht. „Aber bisher hatte sie kein Glück.“ Daher hofft die Familie jetzt auf die RHEINPFALZ.
Was wir wissen
Gesucht wird eine Frau mit gelbem Auto, deren Großmutter möglicherweise am Kanal wohnt. Kontakt: Christian Hanagarth, 0178 9150863.