Bielefeld. Im Harms Markt gibts endlich wieder Pasta – basta. Nach dem Abschied von Manni und seiner Mannifaktur vor zwei Jahren fehlte der Klassiker über die volle Distanz im Foodcourt der Altstadt, doch seit Anfang Mai sind die Nudeln zurück. In Form des Trend-Snacks „Pasta im Parmesanlaib“ im Imbiss namens „Mr. Parmigiano“. Eigentlich handelt es sich bei der Marke um zwei Mister, und zwar Maciej Mogdans und Resat Hajrulahi. Aber warum überhaupt „Mister“? „M und R sind die Initialen unserer beiden Vornamen“, sagt Hajrulahi. Schließlich seien sie Best Buddys seit der Schulzeit in Baumheide und schon länger in der Gastronomie tätig.
„Wir sind beide Pasta-Fans und wollten uns schon immer selbstständig machen“, sagt Hajrulahi. Die Gelegenheit bot sich, nachdem seine Schwester im März die Geschäftsführung im Harms Markt übernommen hatte und mit dem Anspruch antrat, die bestehenden Leerstände zügig zu beleben und wieder mehr Publikum ins Haus zu holen. Passend zum Einweihen des ausgehöhlten und erwärmten Käselaibs gab es gleich am ersten Wochenende eine Party – nicht für, aber mit „Mr. Parmigiano“, wobei das Duo arbeitsteilig vorging:
Mogdans widmete sich den Nudelkochern und Pfannen für die weiteren Zutaten und Hajrulahi arbeitete mit an der Bar, zapfte Bier und mixte Cocktails. Denn auch schon vor dem Betreiberwechsel lag die Bar in der Verantwortung der Geschäftsführung. Doch zurück zu den Kochplatten und den cremigen Pasta-Gerichten. Auf die Teller komme nur selbstgemachte Tagliatelle, sagen die beiden. Fünf Minuten kochen, abschrecken, noch einmal eine Minute ins heiße Wasser und dann hinein in die gelbglänzende Kuhle.
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3 Menüs, 6 Soßen, 17 Toppings
Mit zwei langen Schöpfkellen schiebt Mogdans die Bandnudeln an der käsigen Wand lang und lässt sie in der Steilkurve so lange rotieren, bis die Tagliatelle im Parmesan badet. Liegen die parmesanschweren Nudeln zu einem kleinen Wall drapiert auf dem Teller, folgen die gewählte Soße, sechs stehen zur Auswahl, sowie die Toppings. Wem das Addieren oder Kombinieren zu sehr stresst, wählt einfach ein Menü: Huhn mit Champignons, Lachs und Spinat oder Garnelen und Cherry-Tomaten. Schnell gekocht und ebenso schnell gegessen und sättigend – der Käse.
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„Wir freuen uns sehr, dass wir wieder Nachbarn haben“, sagt Vendy Scharkowski. Zusammen mit ihrem Mann Gregor betreibt sie seit zwei Jahren den Imbiss „Sonnenkind“. Der gelernte Koch hatte das Konzept mit den Ufo-Burgern von den Vorgängern übernommen, doch nach dem gefühlten Überangebot an Burgern in Bielefeld trennte sich das Paar von seinem Außerirdischen und setzt stattdessen auf bodenständiges Sauerteigbrot, belegt mit viel Frische. Echte Stullen. „Durch Mr. Parmigiano sind auch wir wieder besser sichtbar“, sagt Scharkowski, der über Monate wacker weitermachte, als nebenan auf ganzer Länge das Licht aus war.
„Sidechick“ kommt Mitte Juni, „Piazza Pizza“ strauchelt
Bielefeld: „Mr. Parmigiano“ serviert im Harms Makt Pasta aus dem Parmesanlaib
Bei den Parmesan-Brüdern brennt es bereits, beim angrenzenden „Sidechick“ bisher nicht. Die Küche sei geliefert, doch die Zapfanlage fehle noch – Mitte Juni solle es losgehen – passend zur Fußball-Weltmeisterschaft. „Wir werden alle Deutschland-Spiele zeigen“, sagt der Barmann. Das anvisierte Publikum: Schüler und Studenten.
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Den Hühnchen-Imbiss will die Harms-Chefin selbst betreiben. Etwas Sorge bereite ihr gerade der dritte Neuzugang im Bunde: die „Piazza Pizza“. Gegenwärtig hapere es mit der Kommunikation, und käme der Gastronom bis Ende des Monats nicht in die Pötte, dann würde sie den Laden eben auch selbst machen, sagt Senaj Hajrulahi. Denn selbst ist die Frau.
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