Emotionales Ende eines kurzweiligen Abends: Schon bei den Jury-Votings hatte Dara vorn gelegen, bei den Televotings bestätigte sich Bulgariens erster Platz mit sagenhaften 516 Punkten, vor Israel mit 343 Punkten und Rumänien mit 296 Punkten. Für Deutschland mit Sarah Engels und „Fire“ blieb schließlich ein 23. Platz, kein Platz an der Sonne, stattdessen mal wieder am Ende des Tableaus. Im kommenden Jahr findet der ESC also in Bulgarien, vielleicht in Sofia, statt. Man darf gespannt sein, wie sich der politische Kontext bis dahin verändert hat. Bei Israels zwischenzeitlicher Führung gab es in der Wiener Stadthalle unüberhörbar Pfiffe, mit Island, Irland, den Niederlanden, Spanien und Slowenien hatten fünf Länder aus Protest gegen Israels Vorgehen im Gaza-Konflikt den Wettbewerb boykottiert. Wie lautete das ESC-Motto doch gleich: „United by Music“. Bis dahin, bis zum nächsten Jahr, bei einem neuen Anlauf, diesen Leitsatz wieder seiner urprünglichen Bedeutung zuzuführen. „Guat’s Nächtle“, und denkt daran, euren Tanzschein sorgfältig auszufüllen!