Die Saison 2025/26 ist vorbei, Borussia Mönchengladbach hat die Klasse gehalten, blickt aber auf eine äußerst ernüchternde Saison zurück. Nun arbeitet die Fohlenelf arbeitet mit Hochdruck am Kader für die kommende Saison und steht offenbar kurz vor der endgültigen Einigung mit zwei Neuzugängen.

Laut übereinstimmenden Medienberichten sind die Transfers von David Herold und Daniel Batz so gut wie beschlossene Sache. Beide Spieler sollen in den nächsten Tagen ihre Verträge bei Borussia Mönchengladbach unterschreiben und den Umbruch im Team vorantreiben.

📌 Gladbachs Transferpolitik

  • Viele Vorgriffe, wenig Glamour: Gladbach holte für 2025/26 unter anderem Kevin Diks ablösefrei und Jens Castrop frühzeitig vom 1. FC Nürnberg. Dazu kamen Spieler wie Haris Tabakovic, Shuto Machino, Gio Reyna und Yannik Engelhardt.
  • Prominente Abgänge: Im Sommer 2025 verlor Borussia gleich mehrere bekannte Namen: Julian Weigl ging zu Al-Qadsiah, Alassane Pléa zur PSV Eindhoven. Auch Jonas Omlin und Oscar Fraulo tauchen im Winter 2026 als Abgänge auf.
  • Kaderumbau statt großer Angriff: Die Transferpolitik wirkt weiter wie ein Spagat aus Sparen, Umbruch und Nachjustieren. Im Winter kamen etwa Leihlösungen wie Alejo Sarco dazu — ein Zeichen, dass Gladbach eher Baustellen stopfte als groß aufzurüsten.

Borussia Mönchengladbach vor Doppel-Transfer

David Herold, 23 Jahre jung und bis jetzt Leistungsträger beim Karlsruher SC, steht unmittelbar vor einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Nach Informationen von „Sky“ haben sich die Fohlen bereits mit dem Zweitligisten und dem Spieler auf die Transferdetails geeinigt. Der finale Abschluss hängt nur noch vom obligatorischen Medizincheck ab. Herold soll einen langfristigen Vertrag bis 2030 erhalten, während seine Ausstiegsklausel von 3,5 bis 4 Millionen Euro den Wechsel erleichtert.

Die Verpflichtung des offensivstarken Linksverteidigers könnte für Gladbach ein echter Coup sein: Acht Vorlagen in dieser Saison und konstante Leistungen machten ihn beim KSC zum unverzichtbaren Spieler. Im 3-5-2-System der Badener glänzte er auf der linken Außenbahn. „Das Interesse an dem Spieler ist definitiv da“, bestätigte Sportdirektor Rouven Schröder bereits Anfang April. Angesichts der dünnen Besetzung auf den Außenverteidiger-Positionen im Gladbach-Kader kommt der Transfer wie gerufen.

Torwart-Absicherung mit Daniel Batz

Neben Herold steht ein weiterer Zugang unmittelbar bevor: Torwart Daniel Batz soll ablösefrei vom 1. FSV Mainz 05 zur Borussia stoßen. Dass der Transfer so gut wie durch ist, bestätigten sowohl „Sky“ als auch die „Mainzer Allgemeine Zeitung“. Der 35-Jährige, dessen Vertrag bei Mainz ausläuft, soll den Medizincheck bereits erfolgreich absolviert haben. „Das stimmt so“, ließ Mainzer Sportdirektor Niko Bungert am Rande des 2:1-Siegs gegen St. Pauli durchblicken. „Er hat uns vor einigen Tagen informiert, dass er ein Angebot von einem anderen Verein hat und das gerne annehmen würde“, so Bungert weiter.

Auch Rouven Schröder äußerte sich positiv zur Personalie: „Das Interesse an einem ablösefreien Torwart, der gezeigt hat, dass er gut ist, ist definitiv da. Es ist aber noch nichts unterschrieben“, stellte er zuletzt klar. Mit Batz hätte Gladbach einen zuverlässigen Rückhalt, der als Nummer zwei hinter Moritz Nicolas eingeplant ist. Sollte dieser jedoch durch ein lukratives Angebot den Verein verlassen, könnte Batz sofort einspringen.

Mehr News:

Mit den Transfers von David Herold und Daniel Batz scheint Borussia Mönchengladbach die Kaderplanung weiter auf Kurs zu bringen – wenngleich die offizielle Bestätigung noch aussteht. Beide Spieler bringen genau die Qualitäten mit, die der Klub für seine Neuaufstellung braucht. Während Herold die aktuelle Schwachstelle auf der linken Außenbahn schließen könnte, sorgt Batz für Stabilität auf der Torhüter-Position – und das nur wenige Monate nach der Entscheidung, Jonas Omlin langfristig die Perspektive zu nehmen.

Auch interessant: Elvedi-Abschied nach der WM? Gladbach könnte ihn an die Konkurrenz verlieren

Daniel Batz hat sich in den letzten Jahren als solider Torwart etabliert, insbesondere durch seine Leistungen beim 1. FSV Mainz 05. Nach einer Phase, in der er nur sporadisch zum Einsatz kam, konnte er seine Position im Kader festigen und brachte konstante Leistungen auf den Platz. Seine Erfahrung und Zuverlässigkeit als Torwart haben ihm den Ruf eines vertrauenswürdigen Rückhalts eingebracht, was sich in der Entscheidung von Borussia Mönchengladbach widerspiegelt, ihn als Nummer zwei hinter Moritz Nicolas zu verpflichten.