es war ja durchwachsen, das Wochenende, was das Wetter angeht jedenfalls. Alles andere war bei Ihnen hoffentlich gut, Familie oder Freunde, Ausgehen oder Füße hoch, vielleicht haben Sie gegrillt? Oder waren eingeladen zum Grillen? Wer sich nicht dafür interessiert, wie man Fleisch und Gemüse über  großer Hitze röstet, braucht nicht weiterzulesen. Wer aber zur Spezies der Hobbygriller gehört, den interessiert vielleicht, dass mein Kollege Daniel Schleidt auch dazuzählt. Und findet Unterhaltung und nützliche Informationen in seinem Beitrag darüber, wie in dem inzwischen übergroßen Angebot der Gasgrills das richtige Gerät zu finden ist.

Brigadegeneral Steve Carpenter wollte vergangene Woche eigentlich nach Washington fliegen. Dort sollte der Offizier hochrangigen Militärs und Kongressabgeordneten die Aufgaben seiner in Wiesbaden stationierten Einheit erläutern. Der Ein-Sterne-Mann führt in der hessischen Landeshauptstadt den Multi-Domain Command Europe – jenes Kommando, unter dessen Führung das „Long Range Fires“-Bataillon unter anderem Tomahawk-Marschflugkörper aufstellen und einsatzbereit machen sollte. So sahen es bis vor Kurzem die Pläne der amerikanischen Regierung und der NATO vor. Doch dann kam Donald Trump. Erst verkündete der amerikanische Präsident den Abzug von 5000 amerikanischen Soldaten aus Deutschland. Dann sagte er, es würden „noch viele mehr“, und schließlich stoppte er die Stationierung des „Long Range Fires Battalion“ – und Carpenters Reise wurde vom Pentagon kurzerhand gestrichen.
Welches Ziel genau verfolgt Trump? Seine geäußerten Pläne hätten Auswirkungen auf den Standort Wiesbaden, denn der ist von zentraler Bedeutung für das US-Militär.  Peter Badenhop berichtet.In Wiesbaden: Soldaten der US-Armee bei einer KommandowechselzeremonieIn Wiesbaden: Soldaten der US-Armee bei einer KommandowechselzeremonieLucas Bäuml

Dürfen Besucher einer Vereinsgaststätte erwarten, dass ihnen dort neben Softdrinks auch alkoholische Getränke angeboten werden? Mit dieser eher skurril anmutenden Frage wird sich am Ende vielleicht der Bundesgerichtshof beschäftigen müssen, der hat ja schon über ganz andere Grundsatzfragen des Zusammenlebens entscheiden müssen. Aber vielleicht einigen sich ja auch noch die Pächter und die Verpächter einer Tenniskneipe in Gießen: Die Wirte, ein muslimisches Paar mit drei Kindern, wollen keinen Alkohol ausschenken, was keine religiösen Gründe habe, sondern kulinarische: Alkohol passe nicht zu ihrem Essen. Der Verein wiederum sagt, die Möglichkeit, auch Bier und Wein zu trinken, müsse gegeben sein, und hat den Wirten, die gerade neu eingezogen sind, fristlos gekündigt. Eine Räumung steht im Raum. Thorsten Winter berichtet.

Herzliche Grüße aus der Redaktion
Jacqueline Vogt

Das Wetter für Montag
Der Montag ist zunächst stark, im Tagesverlauf dann wechselnd bewölkt. Bei Höchstwerten bis 18 Grad gibt es örtlich zum Teil kräftige Schauer.

Geburtstag haben am Montag
Wilhelm Weil, Vorsitzender der Rheingauer Sektion des Verbands Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), Kiedrich (63); Elke Hesse, Intendantin der Bad Hersfelder Festspiele (62); Marcus Kretschmann (CDU), Bürgermeister von Riedstadt (55); Björn Simon (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestags (Wahlkreis Offenbach) (45).