Die Zukunft von Pandora steht fest, doch hinter den Kulissen bahnt sich offenbar ein Strategiewechsel an. Wie Regisseur James Cameron nun enthüllte, sollen „Avatar 4“ und auch „Avatar 5“ deutlich effizienter und vor allem kostengünstiger produziert werden.
„Avatar: Aufbruch nach Pandora“ zählt bis heute als der erfolgreichste Film aller Zeiten. Aber auch die Fortsetzungen „Avatar: The Way of Water“ und „Avatar: Fire and Ash“ konnten die magische Milliardenmarke knacken.
Allerdings steht fest: Der jüngste Ableger, der im vergangenen Dezember in die Kinos kam, zeigte bereits leichte Ermüdungserscheinungen an den Kinokassen und blieb spürbar hinter seinen beiden gigantischen Vorgängern zurück.
Die geplanten Teile „Avatar 4“ und „Avatar 5“ werden dennoch umgesetzt. Wie Regisseur James Cameron jetzt aber deutlich machte, muss sich hinter den Kulissen dafür einiges ändern.
Effizienz als Zauberwort: James Cameron setzt auf neue Technologien
Wie Cameron im Gespräch mit dem The-Empire-Film-Podcast (via Deadline) verraten hat, weht mittlerweile ein anderer Wind in Hollywood – ein Blankoscheck wird kaum noch ausgestellt. Stattdessen ist Effizienz das neue Zauberwort.
Dementsprechend steht auch für Cameron fest: Die nächsten beiden „Avatar“-Filme müssen in der Hälfte der Zeit und für deutlich weniger Geld realisiert werden. Und so will er sich nach seinen aktuellen Verpflichtungen, zu denen unter anderem ein Billie-Eilish-Konzertfilm gehört, voll und ganz der Umstrukturierung seines Sci-Fi-Epos widmen.
„Wissen Sie, ich werde ein bisschen schreiben. Ich habe eine Reihe von Projekten in der Pipeline. Und Avatar 4 und 5 schweben da draußen noch herum“, so Cameron.
„Wir werden uns einige neue Technologien ansehen, um zu versuchen, sie effizienter umzusetzen. Weil sie entsetzlich teuer sind und viel Zeit in Anspruch nehmen. Ich möchte sie in der Hälfte der Zeit für zwei Drittel der Kosten machen. Das ist mein Maßstab.“
Kreative Pause verordnet: Tech-Planung braucht mindestens ein Jahr
Dafür möchte Cameron vor allem die CGI-Kosten drastisch senken. Doch das wird nicht von heute auf morgen passieren. Der Regisseur dämpfte daher die Erwartungen auf einen schnellen Drehstart und erklärte, dass er sich zunächst eine kreative und konzeptionelle Pause verordnet:
„Es wird etwa ein Jahr dauern, bis wir herausgefunden haben, wie wir das anstellen. In der Zwischenzeit werde ich schreiben und wahrscheinlich ein paar andere Dinge tun.“
Zudem blickt Cameron mit seinen mittlerweile 71 Jahren realistisch auf die Zukunft des Franchise. Denn obwohl die Drehbücher für Teil 4 und 5 bereits komplett vorliegen und man „mit voller Kraft voraus“ arbeite, wie Produzentin Rae Sanchini jüngst betonte, gibt es keine Garantie für unendliche Fortsetzungen.
Sollte Cameron irgendwann die Reißleine ziehen, würde er das laut eigener Aussage aber nicht still und heimlich tun: „Ich werde eine Pressekonferenz abhalten, wenn ich mich entscheide, die Avatar-Filme nicht fortzusetzen.“ Zudem würde der Filmemacher die Geschichte auch gerne in Romanform umsetzen – auch wenn es dafür „zwar kein Geschäftsmodell mehr gibt“, wie er selbst zugab.
Was die kommenden Kinofilme betrifft, so stehen die – ausdrücklich vorläufigen – Starttermine bereits fest: Während „Avatar 4“ für den 21. Dezember 2029 angesetzt ist, soll „Avatar 5“ am 19. Dezember 2031 folgen.
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