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Uns auf Google folgenHornaus Maxim Andreutti (rechts) stoppt den Vorwärtsdrang des Wiesbadeners Abdullah Tasdelen.Hornaus Maxim Andreutti (rechts) stoppt den Vorwärtsdrang des Wiesbadeners Abdullah Tasdelen. © Marcel Lorenz

Der Spitzenreiter zeigt eine starke Leistung gegen den Tabellendritten. Der Vorsprung auf den Zweiten beträgt weiterhin drei Punkte.

Main-Taunus – Die Fußballer von TuS Hornau sind der Meisterschaft in der Verbandsliga Mitte wieder einen Schritt nähergekommen. Im Topspiel gegen den Tabellendritten Türk. SV Wiesbaden zeigte der Hessenliga-Aspirant eine starke Leistung. Auch der SV Zeilsheim präsentierte sich am drittletzten Spieltag von seiner guten Seite. Einzig Schlusslicht Germania Okriftel stand am Sonntag wieder mit leeren Händen da.

TuS Hornau – Türk. SV Wiesbaden 5:3 (4:1). „Das war unsere beste erste Halbzeit seit langem“, spürte Andreas Klöckner den absoluten Siegeswillen seiner Mannschaft. Von Beginn an agierten die Hausherren auf ihrem Kunstrasen „griffig“ und „gallig“. „Wir führen schon nach einer Viertelstunde mit 3:0, und das absolut verdient“, befand der Heimtrainer. Leon Krönert flankte maßgenau, und Rafet Redai stellte per Kopf auf 1:0 (1.). „Diese Führung hat uns natürlich geholfen, richtig in den Flow zu kommen“, so Klöckner. Zehn Minuten später leistete Luca Morlac die Vorarbeit für Niklas Kern. Der Stürmer bestätigte seine ansteigende Form und drückte den Ball zum 2:0 über die Linie. Als der 27-Jährige dann auch noch seinen ersten Doppelpack seit über sechs Monaten schnürte, waren die Gastgeber klar auf Siegeskurs – 3:0. „Das 3:1 für den Gegner fällt etwas aus dem Nichts“, kommentierte der Hornauer Otman Jaatits Treffer. Doch Roan Hellers Treffer zum 4:1 in der Nachspielzeit beflügelte die Hausherren auch nach dem Seitenwechsel. Da dauerte es gerade drei Zeigerumdrehungen, ehe Leon Krönert das 5:1, auf Vorlage von Maxim Andreutti, besorgte. Die zweite Halbzeit nutzte Heimcoach Klöckner, um Spielzeiten im ganzen Kader zu verteilen. „Wir waren froh, dass wir uns etwas schonen konnten. Schließlich haben wir schon Freitag in Dietkirchen die nächste harte Aufgabe.“ Da auch der Tabellenzweite RW Hadamar mit 2:1 gegen Walluf gewann, blieb der Vorsprung des Tabellenführers bei drei Punkten. Hornau: Archut – N. Schulze Solano, B. Matic, Bounour – Hein, Andreutti, Redai (86. M. Matic), Teku (90.+2 Baltes) – Krönert (66. Zenner), Kern (79. Grittani), Morlac (35. Heller). Schiedsrichter: Patrick Werner. Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Redai (1.), 2:0, 3:0 Kern (11., 15.), 3:1 Jaatit (40.), 4:1 Heller (45.+2), 5:1 Krönert (48.), 5:2 Dorul (52.), 5:3 Tahiri (84./FEM).

FC Waldbrunn – SV Zeilsheim 2:4 (0:2). Vier Niederlagen in Folge schienen die Zeilsheimer nicht zu stören. „Wir haben das Beste daraus gemacht“, lobte Peter Strauch sein Team. Zeilsheims Vorsitzender erklärte, dass der tiefe und holprige Naturrasen in Waldbrunn kein einfaches Pflaster war. „Also mussten wir Fußball erstmal arbeiten und jeder für jeden kämpfen. Das haben wir getan und auch verdient gewonnen.“ Nach Dusan Cromuts Doppelschlag zum 2:0 tauchte Andre Fließ in ungewohnter Position auf. Der Mittelfeldstratege holte selbst einen Elfmeter heraus, weil er schneller als der gegnerische Torwart war. Vom Punkt markierte er das 3:0. Hätte Crnomut die Chance zum 4:0 genutzt, wär Strauchs Sonntagnachmittag noch entspannter verlaufen (64.). Aber auch ohne die frühe Entscheidung ließ der Zwölfte beim Neunten nichts mehr anbrennen. Das 1:3 durch Lukas Scholl konterte Crnomut doch mit seinem dritten Tor des Tages – 4:1. So fiel Dino Kurbegovic Eigentor nicht mehr ins Gewicht. Zeilsheim: Juniku – Said, Farahat (23 Haliti), Kurbegovic, Schick (46. Geovanne) – Fließ, Ziouani (75. Bianco), Lacayo, Ruklic, Crnomut – Ortega. Schiedsrichter: Lukas Heep. Zuschauer: 90. Tore: 0:1, 0:2, 1:4 Crnomut (35., 39., 72.), 0:3 Fließ (62./FEM), 1:3 Scholl (69.), 2:4 Kurbegovic (90.+3/ET).

SV Wiesbaden – Germania Okriftel 5:2 (1:0). Das Muster wiederholt sich bei den dezimierten Okriftelern, denen am Ende die Luft ausging. „Wir hatten trotzdem ein Highlight, nämlich das 2:3 für uns. Das hat unser Torwart Max Dapprich erzielt. Ihn habe ich nach seinem Urlaub als Feldspieler eingewechselt und er macht ausgerechnet gegen Wiesbaden, wo er sich im Hinspiel schwer im Gesicht verletzt hat, so ein Tor“, sagte Gästecoach Sascha Amstätter. Okriftel: Müller – Aidoud, Memet (80. Dapprich), Kuhn – Hamazaki (50. Seo), A. Amjahid, L. Kodraliu, Hwang (35. Muhic), Kuroiwa – De Sousa, Kara (70. Kovacevic). Schiedsrichter: Mark Uffelmann. Zuschauer: 80. Tore: 1:0 Nakos (35.), 2:0 (56.), 2:1 De Sousa (62.), 3:1 (67.), 3:2 Dapprich (81.), 4:2, 5:2 (90.+5, 90.+6).