Fußball-Oberliga: Frauen des FSV Waldebene Stuttgart-Ost feiern den Regionalliga-Aufstieg Aufstiegsfreude bei den Frauen des FSV Waldebene Ost. Foto: Günter Bergmann

Die Frauen des FSV Waldebene Stuttgart-Ost sichern sich durch einen 6:1-Sieg gegen Verfolger Alberweiler vorzeitig den Aufstieg in die Regionalliga. Das nächste Ziel: Meisterschaft.

Es ist vollbracht: Die Oberliga-Fußballerinnen des FSV Waldebene Stuttgart-Ost haben zwei Spieltage vor Schluss den Aufstieg in die Regionalliga perfekt gemacht. Nach einem 6:0-Kantersieg gegen den Verfolger SV Alberweiler ist die Mannschaft in der Tabelle nicht mehr einzuholen. Schon vor dem Ende der eigenen Partie hatte die Konkurrenz eine Steilvorlage geliefert: Da sich der SV Hegnach und der 1. FC Heidenheim 2:2 unentschieden trennten, war klar, dass das Waldebene-Team seinen ersten Matchball hat.

Und diesen nutzten die im Kickers-Trikot spielenden Frauen souverän. Bereits nach fünf Minuten führten sie mit 2:0. Lisa Schade und Franka Zimmerer legten vor, Letztere mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel. „Von der ersten Sekunde an hat man gemerkt, wie sehr die Spielerinnen das wollen. Davor muss man wirklich den Hut ziehen. Sie haben nie einen Zweifel gelassen, wer als Sieger vom Platz gehen wird“, sagt der Spielleiter Florian Kapfer. In der 34. Minute sorgte Zimmerer mit einem verwandelten Foulelfmeter dann bereits für die Vorentscheidung. Zuvor war Annika Messner von der Torhüterin der Gäste, Pauline Renz, gefoult worden.

Nach der Pause setzten die beiden Angreiferinnen ihren Torreigen fort: Schade erhöhte mit zwei weiteren Treffern (50., 60.) auf 5:1, ehe Zimmerer in der 76. Minute den Schlusspunkt setzte. „Die Freude nach dem Abpfiff war natürlich riesengroß“, berichtet Kapfer. Im Anschluss feierten die Mannschaft und das Trainerteam zunächst auf dem Platz, ehe die Aufstiegsparty an anderer Stelle weiterging.

Zum Meistertitel fehlt indes noch ein rein rechnerischer letzter Schritt. Der Karlsruher SC II, der nicht aufstiegsberechtigt ist, hat als Zweiter zwei Spieltage vor Schluss sechs Punkte Rückstand und die deutlich schlechtere Tordifferenz. „Der Job ist noch nicht beendet. Im Derby gegen Hegnach wollen wir in zwei Wochen auch die Meisterschaft klar machen – und dann wird richtig gefeiert“, kündigt Kapfer an.