2015 entstand zum Stadtgeburtstag der Wäscherinnen-Lauf Karlsruhe. Über die Jahre hat sich das etwas andere Laufevent im Karlsruher Stadtteil Bulach, der in der Vergangenheit für seine zahlreichen Wäschereien bekannt war, zu einer auch über die Stadtgrenzen hinaus bekannten und beliebten Laufveranstaltung entwickelt. Am dritten Mai-Wochenende ging der Lauf, der seit 2018 gemeinsam mit dem Frauenlauf Karlsruhe stattfindet, zum inzwischen neunten Mal über die Bühne. Bei Temperaturen von 19 Grad Celsius war die Stimmung bestens.

Der Startschuss für den Wäscherinnen-Lauf fiel am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr. Die Frauenlauf-Starterinnen gingen fünf Minuten später um 15:05 Uhr auf die Strecke. Insgesamt hatten sich 210 Läuferinnen eine Startnummer gesichert.

Fotograf Michael Ripberger war beim Wäscherinnen-Lauf Karlsruhe 2026 vor Ort. Seine schönsten Bilder findet ihr oberhalb sowie unterhalb des Artikels.

Der Start des Wäscherinnen-Laufs sowie des Karlsruher Frauenlaufs befand sich erneut in unmittelbarer Nähe zum Bulacher Wäscherinnenbrunnen in der Neue-Anlage-Straße 2. In der Folge wurde das Bulicher Loch sowie der Kaskaden-Brunnen passiert. Während die Frauenlauf-Starterinnen fünf Kilometer zu absolvieren hatten, waren es beim Wäscherinnen-Lauf Karlsruhe nur 2,5 Kilometer.

Raatz feiert Frauenlauf-Heimsieg

Einmal mehr konnte Simone Raatz (Karlsruher Schürzenjägerinnen) beim Frauenlauf Karlsruhe 2026 zum Sieg laufen. Nach nur 18:35 Minuten hatte die W50-Läuferin die fünf Kilometer gemeistert. Exakt eine Minute später folgte Alina Schulte-Blaich (LT Ettlingen) in 19:35 Minuten auf Platz zwei. Den Bronze-Rang sicherte sich dieses Mal Ann-Sophie Drescher (Lauffreunde in Freiburg, 20:11 Minuten), die gemeinsam mit Silke Drescher (Lauffreunde in Freiburg, 20:12 Minuten) lief.

Viktoria Paul (The Lifters – Running Club – Team Pfitzenmeier) durfte sich beim Wäscherinnen-Lauf Karlsruhe 2026 über den Sieg freuen. Paul lief schnelle 10:27 Minuten. 25 Sekunden später folgte Luise Neumann (Die Neumänner, 10:52 Minuten) auf Platz zwei. Komplettiert wurde das Podest durch Hanne Matzerath (SVK Beiertheim), für die die Zeit nach 11:40 Minuten stoppte.