Sarah Engels nach ESC-Klatsche: „Meine Familie wird mich morgen genauso in den Arm nehmen“

Ihr Anliegen sei es, weiterhin Unbeschwertheit und Mut zu demonstrieren. Das Wagnis der ESC-Teilnahme habe sie gezielt auf sich genommen, doch das Ergebnis habe keinerlei Einfluss auf ihre Einstellung oder ihre private Situation.

Engels unterstrich: „Meine Familie wird mich morgen genauso in den Arm nehmen wie gestern“. Anstelle von Frustration bewies sie Sportsgeist und zollte der ESC-Gewinnerin aus Bulgarien Respekt. „Ich find‘ den geil. Ich mag Dara, die ist sexy. Ich mag den Song. Also ich bin sehr stolz auf sie.“

SWR-Fazit: Engels bot eine „super Show“

Der verantwortliche Sender SWR betrachtet das Ergebnis ebenfalls nicht als Katastrophe. Clemens Bratzler, der beim SWR für den ESC zuständig ist, erklärte: „Sarah hat wirklich eine super Show abgeliefert“. Sie habe Deutschland würdevoll repräsentiert und verdiene Anerkennung sowie Respekt.

Dass Bulgarien überraschend triumphierte, belege, dass man einen Sieg nicht erzwingen kann. Bratzler äußerte, dass er vorerst keine Notwendigkeit sehe, von der deutschen Vorgehensweise abzuweichen, den Act für den ESC vom Fernsehpublikum bestimmen zu lassen. Jedoch sei eine zukünftige Entscheidung innerhalb des Senders nicht gänzlich vom Tisch.

Übrigens: Nach ihrem Auftritt gewährte sie rund 5000 Fans einen offenen Blick hinter die ESC-Kulissen. Dabei kommt es bei Sarah Engels zu einer Panne im Livestream.

(dpa/red)

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