Das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Leverkusener Geschwister-Scholl-Berufskollegs (GBSK) war groß gewesen. Insgesamt 22 Aussteller berieten jetzt gezielt zu Praktikums-, Ausbildungs- und Berufsperspektiven im Gesundheits- und Sozialwesen. „Ein bewusst gewählter Fokus, der auf das Ausbildungsspektrum des GBSK zugeschnitten ist und damit den Schülerinnen und Schülern den Einstieg in die aktive Berufsphase erleichtern soll“, hieß es nunmehr vonseiten der Stadt Leverkusen zu dem Schwerpunkt der hausinternen Berufsmesse.

Dabei präsentierten insbesondere regionale Arbeitgeber, Institutionen und Einrichtungen konkrete Möglichkeiten für Praktika und Ausbildungen. Neben zahlreichen Betrieben waren darüber hinaus aber auch das GBSK selbst mit eigenen Ausbildungsgängen, das benachbarte Berufskolleg für Wirtschaft & Verwaltung mit dem Schwerpunkt (Zahn-)Medizinischer Fachangestellter sowie die Stadt Leverkusen mit Ausbildungsangeboten im sozialen Bereich vertreten.

„Ich freue mich sehr, dass so viele Arbeitgeber der Einladung des GBSK gefolgt sind“, sagte Leverkusens Stadtdirektor Marc Adomat. „Dies zeigt die hohe Bedeutung regionaler Ausbildungsangebote und dass der direkte Kontakt zwischen Jugendlichen und Arbeitgebern für eine erfolgreiche berufliche Orientierung wichtig ist. Damit leistet die Messe auch einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Gesundheits- und Sozialbereich“, betonte Adomat.

„Mit der Teilnahme an der Laborphase des landesweiten Projekts ,Jugend in Beruf’, an dem das GBSK seit dem Schuljahr 2025/2026 teilnimmt, erproben wir neue Ansätze in der Berufsorientierung“, ergänzte Schulleiterin Margot Ohlms. „Ziel dabei ist es, Jugendliche auf ihrem Weg in Ausbildung, Studium und Beruf bedarfsgerecht zu begleiten“, unterstrich die Schulleiterin.

Dass eine Angebotsnachfrage im Bereich der konkreten Berufsorientierung besteht, zeigte nach Ansicht der Verantwortlichen tatsächlich das rege Interesse der Schüler an der Messe und die zahlreichen Gespräche an den Ständen. „Ein Erfolg, der auch dank der engen Zusammenarbeit des GBSK mit der Agentur für Arbeit Leverkusen, der kommunalen Koordinierungsstelle Schule-Beruf der Stadt Leverkusen sowie regionalen Partnern möglich wurde“, hieß es zum Abschluss bei der Stadt.