Nach den jüngsten Vorfällen an der Braunschweiger Hauptfeuerwache hat die Polizei einen 17-Jährigen festgenommen. Dieser ist dringend tatverdächtig, am 27. April mit einer Schreckschusswaffe auf Feuerwehrleute geschossen und am 2. Mai einen Brandanschlag in der Feuerwehrstraße begangen zu haben.
Die Festnahme erfolgte bereits am 7. Mai. Denn: Als Feuerwehrleute an jenem Donnerstag gegen 19.30 Uhr von einem Einsatz in die Hauptwache zurückkehrten, erkannten sie vor der Wache eine Person, die dem Täter der vorangegangenen Vorfälle ähnelte. Umgehend informierten sie die Polizei.
Verfolgung durch Braunschweig: Polizei fasst 17-Jährigen in Gartenparzelle
Nachdem die Feuerwehrleute den jungen Mann ansprachen, flüchtete er auf seinem Fahrrad – zuerst verfolgt von der Feuerwehr, dann von der Polizei. Der 17-Jährige kam einige Kilometer weit, wurde wenig später aber in einer Gartenparzelle in der Beethovenstraße gestellt und festgenommen.
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„Durch sich anschließende Maßnahmen der zuvor eingerichteten Ermittlungsgruppe konnten Anhaltspunkte erlangt werden, die den dringenden Tatverdacht begründen, dass der Festgenommene für die Taten an der Hauptfeuerwehrwache verantwortlich ist“, teilt die Polizei mit. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde die vorläufige Festnahme des 17 Jahre alten Braunschweigers verfügt.
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Durch Vernehmungen und eine medizinische Begutachtung wurde festgestellt, dass der Jugendliche ein psychisches Krankheitsbild aufweist. Folglich wurde er mit Beschluss in eine entsprechende Fachklinik eingewiesen. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Ermittlungsgruppe in enger Abstimmung mit der Braunschweiger Staatsanwaltschaft fortgeführt.
red