Sie war bekannt aus Film und Fernsehen, aktuell war Luna Jordan für die neue Serie „Hamburg Days“ gebucht. Nun ist die gebürtige Berlinerin überraschend verstorben, wie ihre Agentur unter Berufung auf die Familie meldet.

Trauer um Schauspielerin Luna Jordan: Sie sei am Mittwoch plötzlich und unerwartet im Alter von 24 Jahren gestorben, wie die Agentur Players in Berlin am Montag unter Berufung auf die Familie mitteilte. Weitere Details wurden nicht genannt.

Jordan hat im Laufe ihrer Karriere etwa im „Polizeiruf“ mitgespielt und in der Serie „Jenseits der Spree“ mit Jürgen Vogel. Zu sehen sein sollte sie auch in der neuen Serie „Hamburg Days“, die von den Anfangsjahren der Beatles erzählt und derzeit gedreht wird. Jordan war für die Rolle der Fotografin und Künstlerin Astrid Kirchherr vorgesehen.

Für den Film „Fuchs im Bau“ erhielt sie 2022 den österreichischen Filmpreis für die beste weibliche Nebenrolle. Ihre Dankesrede nutzte sie, um über sexualisierten Missbrauch in der Film- und Theaterbranche zu sprechen.

Schon als Kind stand sie vor der Kamera

In der NDR-Dokumentation „Kinderschauspieler – Der Preis des Erfolgs“ sprach Jordan darüber, wie es war, schon früh schwierige Rollen zu übernehmen, und wie schwierig es sein konnte, sich davon abzugrenzen.

Die Schauspielerin, die in Berlin geboren wurde, spielte in den vergangenen Jahren auch im Film „Run Me Wild“ mit, der beim Filmfestival Max Ophüls Preis gezeigt wurde, und in der Coming-of-Age-Serie „Euphorie“.

Die Serie beruht auf einem Original aus Israel und wurde als „Euphoria“ mit Zendaya und Jacob Elordi auch in den USA adaptiert und ein Welterfolg.

dpa/krott