Wie klingen Nachhaltigkeit und gesellschaftlicher Wandel? Welche Rhythmen bestimmen Wachstum – und wo entstehen Momente des Innehaltens? In Kooperation mit dem Projekt transform.NRW wird der KunstSalon am 14. Juni zum Erfahrungsraum für Klang, Material und Reflexion.
Drei Künstler*innen präsentieren ab 11 Uhr ihre Werke: Axel Schweppe und Andreas Horsch entwickelten gemeinsam eine Klanginstallation, in der ein elektrifiziertes Palmwedel-Instrument natürliche Prozesse in akustische Räume übersetzt – und machen das Schmelzen von Eis damit zum musikalischen Ereignis.
Katharina Maderthaner zeigt die Installation „Pangasius“, bestehend aus Eis, keramischen Pangasiusfilets und Alltagsobjekten, die im Spannungsfeld von Überfluss und Vergänglichkeit die Fragilität natürlicher Ressourcen sichtbar macht.
Gemeinsam mit den Künstler*innen diskutieren Dr. Carolin Baedeker, stellvertretende Leiterin der Abteilung nachhaltiges Produzieren und Konsumieren am Wuppertal Institut, und Prof. Erica von Moeller von der Bergischen Universität Wuppertal über Fragen des Klimawandels, gesellschaftlicher Transformation und ökologischer Belastungsgrenzen. Auch Strategien für Klimaanpassung, Resilienz und Entschleunigung stehen im Fokus.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe SonntagsSalon des KunstSalon e. V. statt. Der SonntagsSalon verbindet künstlerische und wissenschaftliche Perspektiven auf Wandel. Tickets und weitere Informationen stehen über den nachfolgenden Link zur Verfügung. Für Mitglieder und Künstler*innen ist der Eintritt kostenfrei.