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Berlin – Die Berliner Generalstaatsanwaltschaft hat einen besonders dreisten Fall von Hotel-Betrug angeklagt! Ein Gast (55) soll knapp 16 Monate in einem Flughafenhotel am BER eingecheckt gewesen sein und nicht einen Cent für sein Zimmer bezahlt haben!

Laut Michael Petzold, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Berlin, hätten sich in der Zeit Übernachtungskosten von 107.098,90 Euro aufgetürmt, die nicht bezahlt worden sein sollen. Offenbar hatte der Mann bei der Hotelleitung mit einer „persönlichen“ Geschichte einen Nerv getroffen: Beim Einchecken tischte Maik M. eine, im Nachhinein hanebüchene, Geschichte auf, warum er gezwungen sei, das Hotel zu buchen.

Zechpreller erzählt wilde Geschichte

Er sei an Krebs erkrankt und für eine Therapie an der Berliner Charité in Behandlung. Dazu sei er mit seinem Wohnwagen angereist. Der sei aber abgebrannt, deshalb „müsse er anderweitig unterkommen“, so Petzold. Alles Quatsch, genauso wie die Behauptung, die ADAC-Versicherung übernehme die Hotelkosten.

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Staatsanwalt Petzold: „Diese Geschichte stellte sich als frei erfunden heraus, der Mann war zu keiner Zeit an Krebs erkrankt und auch nicht an der Charité in Behandlung gewesen.“

Petzold weiter: „Der Mann hat das Zimmer in dem Hotel in Treptow-Köpenick für sich, seine Begleiterin und zwei Kinder im April 2023 angemietet.“ Im August 2024 reiste der Betrüger laut Anklage ab. Ohne zu zahlen. Haftbefehl, im März 2026 wurde Maik M. gefasst. Hotelmitarbeiter erkannten ihn sofort wieder. Dem einschlägig vorbestraften Mann soll nun wegen „fortgesetzten Eingehungsbetrugs“ der Prozess gemacht werden.