Das Projekt soll die noch erhaltene Feldhamster-Population in Sachsen stabilisieren. Beteiligt sind unter anderem das Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie, der Zoo Leipzig und der Landkreis Nordsachsen. Die Tiere stammen aus einer sogenannten Erhaltungszucht und werden auf speziell dafür vorbereiteten Flächen ausgesetzt. In den vergangenen beiden Jahren wurden bislang 250 Feldhamster ausgewildert.
Parallel werden gemeinsam mit Landwirten neue, hamsterfreundliche Anbaumethoden erprobt. Ziel ist es, Lebensräume trotz Klimawandel und trockener werdender Böden zu sichern und den Bestand langfristig wieder zu vergrößern.
Das Vorhaben soll bis Ende 2031 dauern und kostet rund 12 Millionen Euro. Den Großteil trägt die Europäische Union mit 75 Prozent. Die verbleibenden Mittel finanzieren nach eigenen Angaben der Freistaat Sachsen, der Zoo Leipzig und das Landratsamt Nordsachsen gemeinsam.