Metzkes wurde zu DDR-Zeiten vor allem bekannt, weil er mit dem sozialistischen Realismus nichts im Sinn hatte. „Es ging ihm nicht darum, kulturpolitische Forderungen umzusetzen“, schilderte sein Sohn. Er orientierte sich stattdessen an berühmten Malern wie Rembrandt oder Velázquez. „Und an Paul Cézanne, meinem Freund“, sagte der Maler selbst der Deutschen Presse-Agentur kurz vor seinem 90. Geburtstag in seinem Atelier. Der Impressionist habe ihn zu Farbe inspiriert, nachdem er anfangs fast darauf verzichtet hatte.

Der Maler hielt zu DDR-Zeiten eisern an der Komödie, Harlekinen und Zirkusdarstellungen fest. Das seien Motive, „die als Parabeln die Möglichkeit bieten, in einer Übersetzung die Wirklichkeit abzubilden“, sagte sein Sohn.