00:51 Uhr | Rosatom warnt vor Eskalation am AKW Saporischschja

Die Lage am russisch besetzten Atomkraftwerk Saporischschja spitzt sich nach Angaben der russischen Atombehörde Rosatom weiter zu. Behördenchef Alexey Likhachev warnte vor einem „Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt“. Russischen Angaben zufolge wurde das Kraftwerk den dritten Tag in Folge von ukrainischen Streitkräften angegriffen. Beim jüngsten Drohnenangriff seien jedoch keine Schäden entstanden, der Betrieb laufe normal weiter. Lichatschow forderte Europa zu Bemühungen um eine Deeskalation auf. (Quelle: Reuters)

00:18 Uhr | Selenskyj betont Wirkung ukrainischer Angriffe in Russland

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die jüngsten ukrainischen Angriffe auf Ziele in Russland als wirksam bezeichnet. Die Ukraine bringe den Krieg „an den einzigen Ort zurück, von dem er gekommen ist“, sagte Selenskyj in seiner Videoansprache. Besonders die russische Ölindustrie werde getroffen. Laut ukrainischen Geheimdienstangaben sei die russische Ölverarbeitung in den vergangenen Monaten um rund zehn Prozent zurückgegangen. Dadurch gerate auch der russische Staatshaushalt zunehmend unter Druck. (Quelle: dpa)

00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 18. Mai 2026

Belarus und Russland haben eine gemeinsame Übung zum möglichen Einsatz von Atomwaffen begonnen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Minsk werden dabei unter anderem der Transport von Nuklearmunition sowie Kampfeinsätze aus nicht vorher festgelegten Gebieten geprobt. Ziel sei die Überprüfung der Einsatzbereitschaft und die Ausbildung des Personals. Belarus betonte, die Übung richte sich nicht gegen andere Staaten.

Russland reagierte unterdessen mit neuen Angriffen auf ukrainische Regionen im Zentrum und Süden des Landes. Nach Behördenangaben wurden bei Drohnen- und Raketenangriffen mindestens zwölf Menschen verletzt, die meisten davon in der Stadt Dnipro. Auch aus Odessa wurden Verletzte gemeldet. Die Angaben konnten unabhängig nicht überprüft werden.