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Coinbase hat Blockchain-Forensik genutzt, um der Polizei in Großbritannien zu helfen, fünf strafrechtliche Verurteilungen im Zusammenhang mit einer gewaltsamen Entführung zu erreichen. Das Global Intelligence Team verfolgte in Echtzeit, wie die gestohlenen Mittel auf der Blockchain bewegt wurden, während der Angriff geschah.

Der Fall begann im Juli, als ein 36-jähriger Mann aus Hertfordshire vier Fremde in einer Bar in Shoreditch im Osten Londons traf. Später zwangen sie ihn nach Hause und nötigten ihn, mehrere Konten zu eröffnen, darunter ein Coinbase-Konto.

Coinbase-Blockchain-Forensik verfolgte gestohlene Mittel

Als die Täter versuchten, Gelder von der Plattform zu bewegen, haben die internen Systeme von Coinbase berichten zufolge den Kunden als unter Zwang stehend markiert.

Die Börse kontaktierte die britische Polizei, während das Verbrechen noch lief, und zeichnete zudem auf, wie die gestohlenen Vermögenswerte bewegt wurden.

Ermittler verfolgten Kryptowährungen im Wert von 1.900 GBP (2.500 USD) sowie zusätzliches Fiat-Geld über mehrere Wallets. Sie konnten zudem eine Adresse einem Verdächtigen zuordnen, der ein Coinbase-Konto besaß. Daten sowie Expertenaussagen wurden dem St Albans Crown Court vorgelegt.

Vier Angeklagte wurden wegen Verschwörung zum Raub, Entführung und Freiheitsberaubung verurteilt. Ein fünfter Angeklagter wurde wegen Geldwäsche verurteilt. Die Hertfordshire Major Crime Unit leitete die lokale Ermittlungen.

„Unser Ermittlerteam arbeitete gemeinsam mit der britischen Polizei daran, fünf Personen, die an einer Entführung im Zusammenhang mit Kryptowährungen beteiligt waren, erfolgreich zu verfolgen und zu verurteilen. Die Blockchain erlaubte uns, ihre Handlungen in Echtzeit zu erkennen und nachzuverfolgen, während sie passierten“, sagte Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase.

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Das Urteil erfolgt, während physische Entführungen im Krypto-Bereich und sogenannte Wrench-Angriffe weiter zunehmen.

CertiK hat von Januar bis April 2026 insgesamt 34 bestätigte physische Angriffe auf Token-Halter dokumentiert. London gilt mittlerweile als Hotspot für Raubüberfälle, die sich auf Wallet-Apps richten.