Etwa zehn Kilometer lang ist die Strecke, die Radfahrer am Mittwoch, 20. Mai, bei einer Demonstration zurücklegen werden. Immer am dritten Mittwoch im Mai findet der „Ride of Silence“ statt – inzwischen zum sechsten Mal organisiert der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) die Gedenkfahrt in Mönchengladbach.
Die Aktion soll an Radfahrer erinnern, die bei Verkehrsunfällen verletzt wurden oder starben – und ein Zeichen für mehr Rücksicht und Sicherheit im Straßenverkehr setzen. Für ein stilles Gedenken wird auf laute Gespräche oder Musik verzichtet. Diesmal werden bei der Fahrt drei sogenannte Ghostbikes angesteuert. Diese weißen Fahrräder stehen an Stellen, wo Radler durch Unfälle gestorben sind und sollen an sie erinnern. In der Vergangenheit wurden alle Ghostbikes angesteuert, diesmal wird die Strecke kürzer, wodurch die Organisatoren sich mehr Teilnehmer erhoffen.
50 Teilnehmer hat Guido Possehl vom ADFC bei der Polizei für die Demo angemeldet. „Wir hoffen natürlich auf mehr“, sagt er im Gespräch mit der Redaktion. Treffpunkt ist um 18.30 Uhr am Ghostbike an der Neusser Straße Ecke Volksbadstraße. Nach einer Ansprache und Gedenkminute soll der Protestzug sich gegen 19 Uhr in Bewegung setzen. Danach geht es durch Eicken zum Ghostbike an der Fliethstraße für eine weitere Gedenkminute. Anschließend fahren die Teilnehmer weiter zum weißen Rad am Rheydter Markt, wo die Veranstaltung nach einer weiteren Gedenkminute und einer Präsentation der nicht angefahrenen Ghostbikes endet.