Ein Straßenschild zeigt den Namen der Straße: Elbchaussee.

AUDIO: Streit bei Anhörung zum Umbau der Elbchaussee (1 Min)

Stand: 19.05.2026 07:00 Uhr

Die viel befahrene Elbchaussee wird an verschiedenen Abschnitten saniert und neugestaltet. Vor allem die Trinkwasser- und Stromleitungen werden erneuert. Am Montagabend fand in Altona eine Anhörung der Stadt Hamburg für Anwohnende statt, die im Bereich Neumühlen/Övelgönne wohnen.

Vor allen die Anwohnenden nutzen die Parkplätze auf dem nächsten Bauabschnitt zwischen der Liebermannstraße und dem Hohenzollernring – also auch auf Höhe der „Strandperle“. Die Pläne für die Neugestaltung der Straße an dieser Stelle führten zu einer hitzigen Debatte.

Lauter Protest zu Beginn der Anhörung

Viele der rund 60 erschienenen Anwohnerinnen und Anwohner beschwerten sich schon zu Beginn der Veranstaltung laut: Viel zu wenig Parkplätze würde es geben, wenn die Elbchaussee zwischen der Liebermannstraße und dem Hohenzollernring nach den jetzigen Planungen der Stadt Hamburg umgebaut werden sollte.

Von 155 Parkplätzen sollen 85 übrig bleiben

Die Neugestaltung des Abschnitts sieht unter anderem baulich von der Straße getrennte Radwege und teils neue Fußwege vor. Dadurch würden von bislang 155 Parkplätzen am Ende nur noch 85 übrig bleiben.

In diesen Zahlen fehlen zudem jene illegalen Parkplätze, die mitten auf der Straße liegen. Besonders in den Sommermonaten parken sowohl Besucherinnen und Besucher als auch Anwohnende in einer langen Kurve am Ende des Abschnitts.

Sanierung soll 2027 starten

Martin Bill (Grüne), Staatsrat der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, betonte aber, das Feedback der Anwohnenden in der weiteren Planung zu berücksichtigen. Die Sanierung des Abschnitts soll im kommenden Jahr beginnen.

Straßenschilder der Elbchaussee und der Großen Brunnenstraße sind zu sehen.

Nach Protesten von Anwohnenden gehen die Bauarbeiten schneller in die nächste Phase als geplant.