Im Schulterschluss mit der Widder-Apotheke ist ein Servicepunkt Am Kriegermal 21 entstanden.
Zu Beginn dieses Jahres hatte die einzige Apotheke Beyenburgs – schräg gegenüber der Sparkasse – dauerhaft ihre Türen geschlossen. „Eine lückenlose Nahversorgung ist maßgeblich für die Lebensqualität in Wuppertal“, sagt Sparkassen-Pressesprecher Florian Baumhove. „Gerade in etwas abgelegeneren Regionen wie jetzt in Beyenburg beobachten wir, dass wesentliche Bestandteile der Infrastruktur wegfallen. In dieser besonderen Situation unterstützen wir deshalb aktiv, im Einklang mit unserem Gemeinwohl-Auftrag.“
Per Video-Telefonie mit
der Apotheke sprechen
Seit dem 18. Mai ist das Selbstbedienungsgerät nach erfolgreichen Tests in Betrieb. Hier können Nutzerinnen und Nutzer ihre Arzneimittelrezepte scannen, E-Rezepte über die Versichertenkarte einreichen sowie per EC- und Kreditkarte zahlen. Zudem besteht die Möglichkeit, per Video-Telefonie direkt mit einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter der Widder-Apotheke zu sprechen. Möglich ist die Nutzung von 6 bis 23 Uhr. Die Medikamente werden geliefert.
Angestoßen worden war die Terminal-Idee vom Pflegedienst Wessel. „Dank des Engagements von Apotheken-Inhaber Jürgen Sievers und dem Gesundheitsnetzwerk gibt es jetzt eine neue und pragmatische Lösung für die Menschen im Stadtteil. Als Standort stellen wir bewusst die Räumlichkeiten in unserer Sparkassen-Filiale zur Verfügung, um den Beyenburgerinnen und Beyenburgern auch weiterhin einen niederschwelligen Zugang zu pharmazeutischen Leistungen quasi vor der eigenen Haustür zu ermöglichen.“, erklärt Florian Baumhove. Red