Mehr Strom, mehr E-Busse
Milliardenkredit für Hamburgs Energiewende
19.05.2026 – 10:59 UhrLesedauer: 1 Min.
Stromverteiler und Stromleitungen stehen im Licht der aufgehenden Sonne vor dem Heizkraftwerk Tiefstack: In Hamburg wird aufgestockt. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa)
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Die Europäische Investitionsbank unterstützt Hamburg mit neuen Krediten. Das Geld soll unter anderem in das Stromnetz und zusätzliche Elektrobusse fließen.
Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt den Hamburger Energienetzen bis zu eine Milliarde Euro für den Ausbau und die Modernisierung des Stromnetzes zur Verfügung. Das teilte der städtische Strom- und Gasnetzbetreiber mit. Das Geld wird als Darlehen vergeben.
- Neue Strategie gegen Schlaglöcher: Hamburg zieht erste Bilanz
Bis 2029 wollen die Hamburger Energienetze nach eigenen Angaben rund 2,9 Milliarden Euro in das Stromverteilnetz investieren. Hintergrund sind die steigenden Anforderungen durch die Energie- und Verkehrswende. So sollen unter anderem mehr Wärmepumpen und Elektro-Busse versorgt werden. Das Unternehmen rechnet damit, dass sich die Anforderungen an das Netz bis 2040 mindestens verdoppeln werden.
Auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein investieren
Auch die Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein (VHH) erhalten Geld von der Europäischen Investitionsbank. Das Unternehmen leiht sich laut Mitteilung 125 Millionen Euro für den Kauf von 188 Elektro-Bussen sowie den Umbau und die Erweiterung des Betriebshofs in Schenefeld. Derzeit fährt rund ein Drittel der etwa 800 Fahrzeuge der VHH elektrisch.
Hamburgs Finanzsenator Andreas Dressel (SPD) sprach von einem zusätzlichen Schub für die Investitionen der öffentlichen Unternehmen. Die Mittel der Europäischen Investitionsbank würden den bereits laufenden Investitionshochlauf noch einmal verstärken.
