Stand: 19.05.2026 15:30 Uhr

Nach dem Unfall eines Schwertransporters am Dreieck Stuhr bleibt die A28 voraussichtlich bis zum Abend gesperrt. Die Fahrbahn wurde beschädigt. Die Ladung zu bergen: ein Kraftakt. Es ist ein 50 Tonnen schwerer Windradmast.

Der Schwertransporter war am frühen Dienstagmorgen auf der A28 an der Abzweigung zur A1 am Dreieck Stuhr (Landkreis Diepholz) auf die Seite gekippt und hatte dabei seine Ladung verloren. Laut Polizei rollte das 50 Tonnen wiegende Windrad-Bauteil auf ein angrenzendes Feld und blieb dort in größerer Entfernung zum Unfallort liegen. Der 40-jährige Fahrer der Zugmaschine wurde bei dem Unfall leicht verletzt, so die Polizei. Die Ursache sei noch nicht geklärt. „Wir werden überprüfen, ob die Geschwindigkeit angebracht war für Straßen- und Sichtverhältnisse und ob die Geschwindigkeit ursächlich war“, sagte eine Polizeisprecherin dem NDR Niedersachsen.

Schaden beläuft sich auf hohe sechsstellige Summe

Ein Teil eines Windrads liegt auf einem Feld.

Ein Lkw war am frühen Dienstagmorgen umgekippt und verlor dabei seine Ladung.

Aus dem Lastwagen liefen laut Feuerwehr Betriebsstoffe und Motoröl aus. Die Einsatzkräfte stoppten die ausgetretenen Flüssigkeiten. Für die Bergung des Schwertransporters wurde ein Spezialunternehmen beauftragt. Da der Anhänger stark deformiert sei und zudem Schäden an der Fahrbahndecke entstanden seien, bleibt die A28 in Richtung Hamburg nach Angaben der Polizei voraussichtlich bis in die Abendstunden voll gesperrt. Der Schaden wird auf 800.000 bis 1.000.000 Euro geschätzt. Ob das verlorene Segment des Windradmasts noch heute geborgen werden kann, ist derzeit unklar.

Video:
A1: Schwertransporter verliert tonnenschweren Windradmast (1 Min)

Ein Stau auf einer Autobahn.

Staus, Baustellen und Gefahren: Meldungen zum Verkehr für Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern.