Wendepunkt für Uniper: Der größte deutsche Gashändler war in der Energiekrise 2022 mit viel Steuergeld gerettet worden, nun leitet der Bund die Privatisierung ein. Er schaltete eine Anzeige in der britischen Wirtschaftszeitung „Financial Times“. Darin heißt es, dass der Bund seinen Anteil bis Ende 2028 auf 25 Prozent plus eine Aktie reduzieren will und offen ist, ob dies über einen Börsengang oder einen direkten Verkauf an private Investoren erfolgen soll. „Interessenten sind eingeladen, ihr Interesse bis zum 12. Juni anzuzeigen.“ Federführend für den Verkauf ist das Bundesfinanzministerium. Aktuell ist der Bund mit 99,1 Prozent an Uniper beteiligt.