Über die endgültige Stationierung werde auf Grundlage weiterer Analysen sowie der Fähigkeit der Verbündeten entschieden, eigene Truppen zur Verteidigung Europas beizusteuern. Verteidigungsminister Pete Hegseth stehe dazu im Austausch mit dem polnischen Vize-Ministerpräsidenten Wladyslaw Kosiniak-Kamysz. Die USA würden eine starke militärische Präsenz in Polen aufrechterhalten, erklärt der Sprecher.

Gouverneur: Ukrainischer Drohnenangriff auf Region Stawropol

Der Gouverneur der südrussischen Region Stawropol meldet auf Telegram einen ukrainischen Drohnenangriff, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. In dem Gebiet um die Stadt Newinnomyssk befindet sich eine große Chemiefabrik, die bereits zuvor Ziel von Drohnenangriffen aus der Ukraine war. Örtliche ukrainische Behörden berichten, bei russischen Angriffen auf die Stadt Dnipro und die Region Sumy seien elf Menschen verletzt worden.

Kreml droht baltischen Staaten mit Vergeltung

Der russische UN-Botschafter Wassili Nebensja hat der Ukraine vorgeworfen, militärische Drohnen von Lettland und anderen baltischen Staaten aus starten zu wollen. Eine Nato-Mitgliedschaft werde diese Länder „nicht vor Vergeltung schützen“, warnte er vor dem UN-Sicherheitsrat. Kiew habe bereits Drohneneinheiten nach Lettland entsandt.

Die lettische UN-Gesandte Sanita Pavluta-Deslandes wies die Äußerungen umgehend als frei erfunden zurück. Die stellvertretende US-Botschafterin Tammy Bruce erklärte, die UN seien kein Forum für Drohungen gegen ein Ratsmitglied. Die USA würden all ihren Nato-Verpflichtungen nachkommen. Lettland ist gegenwärtig ein nicht-ständiges Mitglied im Sicherheitsrat.

Russische Raffinerie nach Drohnenangriff außer Betrieb

Die russische Ölraffinerie Rjasan hat zwei Insidern zufolge nach einem ukrainischen Drohnenangriff am Freitag den Betrieb eingestellt. Der Betreiber Rosneft äußerte sich zunächst nicht. Die Anlage steht für fast fünf Prozent der gesamten russischen Raffineriekapazität. Bei der Attacke auf die Stadt südöstlich von Moskau wurden nach Angaben der örtlichen Behörden vier Menschen getötet. Zudem seien Wohngebäude und ein Industriebetrieb getroffen worden.

China bildet wohl russische Soldaten aus

China hat Ende vergangenen Jahres heimlich rund 200 russische Soldaten militärisch ausgebildet, von denen einige inzwischen im Ukraine-Krieg kämpfen. Das berichtete die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Geheimdienstvertreter. Damit ist China weitaus direkter in den Krieg verwickelt als bislang bekannt. Das chinesische Außenministerium wies dies indirekt zurück und betonte seine neutrale Haltung sowie den Einsatz für Friedensgespräche. Die Verteidigungsministerien in Moskau und Peking äußerten sich nicht.

Die geheimen Drohnenschulungen basieren demnach auf einem Abkommen vom Juli 2025. Demnach sollten rund 200 russische Soldaten auf Stützpunkten in China, darunter in Peking und Nanjing, ausgebildet werden. Im Gegenzug war das Training hunderter chinesischer Soldaten in Russland vorgesehen. Das Abkommen unterlag strenger Geheimhaltung. Während chinesische Truppenbesuche in Russland bereits seit 2024 stattfinden, ist die Ausbildung russischer Soldaten in China neu.

Loading…

Loading…

Loading…