„Die Zauberflöte“ ist die vorletzte Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, außerdem die meistaufgeführte deutschsprachige Oper, weltweit immer noch unter den ersten zehn Opern. Es gibt unzählige Bearbeitungen dieser beliebten Musik – sogar für Blockflötenensemble mit Klavier, wovon man sich am Donnerstag, 21. Mai, um 19.30 Uhr, in der Evangelischen Kirche Meiderich überzeugen kann, die Adresse lautet Auf dem Damm 6.
Das Blockflötenensemble der Volkshochschule Duisburg und das Blockflötenensemble St. Maximilian Ruhrort laden in bewährter Kooperation ein, damit Mozarts 270. Geburtstag zu feiern. 30 Blockflötistinnen (tatsächlich ausschließlich Frauen) auf Instrumenten zwischen 25 Zentimetern und 2,10 Metern wollen mit ihrer Aufführung verzaubern, wie immer unterstützt durch die Pianistin Gabriele Winterscheidt.
Im Laufe der Jahre habe es unzählige Auffassungen, Auslegungen und Inszenierungen der „Zauberflöte“ gegeben, so die Leiterin Birgit Jacobs: „Bei uns bleibt es in der sinnvoll gekürzten und wohl überlegten Interpretation eher bei einer märchenhaften Fassung, ohne Mozarts tiefgründige Intentionen wie das Freimaurertum auch nur ansatzweise zu bestreiten.“
Kaum jemand soll eine Sängerin vermissen, wenn die Koloraturen der Königin der Nacht auf der kleinen Sopranino-Blockflöte erklingen. Und für den Priester Sarastro gibt es eine entsprechend große und somit tief klingende Bass-Blockflöte. Bilder von Rosina Wachtmeister sollen das Klangerlebnis ebenso bereichern wie passende Texte.
Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende gebeten.