
Stand: 21.05.2026 08:33 Uhr
Im Fall des möglichen Millionenbetrugs des hannoverschen Integrationsvereins von Ex-SPD-Ratsfrau Hülya Iri ist nun ein interner Bericht aus dem Bundesinnenministerium aufgetaucht.
Der Bericht wurde für die Mitglieder des Innenausschusses geschrieben und liegt dem NDR Niedersachsen vor. Darin erklärt das Bundesinnenministerium: Der Vereinsvorstand habe eingeräumt, dass einzelne Personalstellen mit Fördergeld finanziert worden seien, obwohl dieses Personal gar nicht im Verein gearbeitet habe. Mitarbeitern des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sei bei einer Kontrolle vor Ort klar geworden, dass die Fördergelder offensichtlich nicht so verwendet worden seien, wie vom Vereinsvorstand vorgegeben.
Anwalt von Hülya Iri äußert sich dazu
Der Anwalt von Ex-SPD-Ratsfrau Hülya Iri spricht demgegenüber von der Unschuldsvermutung. Es sei nichts belegt. Aus dem am Mittwoch an die Öffentlichkeit gelangten Papier des Bundesinnenministeriums geht weiter hervor, dass die Behörde den Fall zum Anlass nehmen will, die eigenen Kontrollmechanismen zu prüfen.

Der Fall um Ex-SPD-Politikerin Iri beschäftigt nun das Land Niedersachsen. Ihr Verein erhielt rund 400.000 Euro Landesmittel.

Der Verein in Hannover hatte Fördermittel erhalten. Die CDU in der Region fordert wirksamere Kontrollen bei der Gelder-Vergabe.

Der hannoversche Verein der Ex-SPD-Ratsfrau Iri steht im Verdacht, Millionen veruntreut zu haben. Fehlende Rechnungen werfen Fragen auf.

Die Staatsanwaltschaft Hannover prüft die Anschuldigungen gegen Hülya Iri und ihre Tochter. Zudem gibt es neue Vorwürfe.

Nach der Insolvenz des mit mehr als einer Million Euro geförderten Vereins zieht Hülya Iri Konsequenzen – ebenso ihre Familie.

Unklar ist, wie die Gelder verwendet wurden. Ein Insolvenzverwalter ist eingeschaltet. Die CDU verlangt nun Antworten.
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