Polizei überwacht mit Drohne

Japan-Tag in Düsseldorf: Polizei verbietet Messer und Kostümwaffen

21.05.2026 – 14:47 UhrLesedauer: 1 Min.

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Menschenmenge am Rheinufer (Archivbild): Polizei überwacht den Japantag per Kamera und Drohne. (Quelle: IMAGO/Piero Nigro / aal.photo/imago)

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Am 23. Mai verwandelt sich Düsseldorf wieder in einen Treffpunkt für Japan-Fans. Die Polizei hat vorab klare Regeln und Einschränkungen bekanntgegeben.

Die Düsseldorfer Polizei hat Hinweise für den Japantag am Samstag, 23. Mai 2026, herausgegeben. Demnach gilt auf dem gesamten Veranstaltungsgelände ein Verbot für Waffen und Messer – auch für Deko- und Kostümwaffen. Zudem sind Brückensperrungen und Verkehrsbeeinträchtigungen durch angemeldete Versammlungen zu erwarten. Das geht aus einer Mitteilung der Polizei Düsseldorf hervor.

Das Waffenverbot nach dem Waffengesetz erstreckt sich nicht nur auf die Altstadt und die Rheinuferpromenade, sondern auch auf weitere Veranstaltungsflächen im Stadtgebiet, darunter der Nordpark, die Rheinwiesen und andere Grünflächen. Die Polizei kann dabei stichprobenartig und ohne konkreten Anlass kontrollieren.

Zusätzlich gilt in der Altstadt und ihrem Umfeld bereits seit mehreren Jahren an Wochenenden und vor Feiertagen eine feste Waffen- und Messerverbotszone. Diese ist durch Schilder gekennzeichnet und gilt von 18 bis 8 Uhr.

Mehrere Versammlungen in der Innenstadt

Zur Überwachung setzt die Polizei im Bereich der Flinger Straße eine mobile Videokamera ein. Zeitweise wird auch eine Drohne Übersichtsbilder aus der Luft liefern.

Für den Innenstadtbereich sind mehrere Versammlungen angemeldet, teils als Aufzüge. Sie können unabhängig vom Besucherverkehr des Japantages zu zusätzlichen Behinderungen im Straßenverkehr führen. Die Polizei empfiehlt, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Ab etwa 20 Uhr werden vor dem Feuerwerk die Oberkasseler Brücke in beiden Fahrtrichtungen sowie die Rheinkniebrücke in Richtung stadtauswärts gesperrt.