Die Einführung der stationären Videoüberwachung sowie der Messer- und Waffenverbotszone im Stuttgarter Cityring zeigt bereits jetzt nachhaltige Wirkung. Entgegen des Landestrends ist die Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum im Jahresvergleich 2024/2025 um 6,3 % zurückgegangen, in der Messer- und Waffenverbotszone waren die Angriffe mit Waffen und Messer sogar um 50 % rückläufig.
Allerdings kam es gesamtstädtisch zu einer Zunahme der Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum um 7,8 %. Ein Verdrängungseffekt ist aber eher auszuschließen, da sich die Menschen gezielt in der Innenstadt zur Event- und Gastronomieszene begeben. Vielmehr haben die unterschiedlichen Maßnahmen in der Innenstadt zu einer leichten Beruhigung geführt.
Ordnungsbürgermeister Dr. Clemens Maier ordnet die Maßnahme ein: „Wir leben in einer der sichersten Großstädte Deutschlands. Die Videobeobachtung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag. Es geht ausdrücklich um Beobachtung an definierten Orten – nicht um eine flächendeckende Überwachung. Die Maßnahme ist mit dem Landesdatenschutzbeauftragten abgestimmt, und sie unterliegt klaren zeitlichen und räumlichen Vorgaben.“