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Die Füchse Berlin lassen den Sieg liegen! In der Daikin Handball-Bundesliga müssen sich die Hauptstädter mit einem 30:30 (11:15) gegen Hannover-Burgdorf begnügen – und verlieren damit einen wichtigen Punkt im Rennen um den Champions-League-Platz. Vor 8601 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle war das zu wenig gegen toll kämpfende Recken.
Spielmacher Nils Lichtlein nach der Partie: „Das haben wir uns anders vorgestellt. Mit dem Punkt sind wir dann noch glücklich davongekommen. Wir können uns bei Lasse Ludwig bedanken, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.“
Füchse-Trainer Nicolej Krickau (39) überrascht mit einem Wechsel im Tor. Für den zuletzt überragenden Dejan Milosavljev (30) steht Lasse Ludwig (23) im Kasten. Der kommt gut ins Spiel, aber sein Gegenüber Joel Birlehm (29) ist noch besser. Nach der gewohnten schnellen Füchse-Führung (6:3/12.) treffen die Berliner plötzlich acht Minuten lang keinen Blumentopf. Birlehm mit überragenden Paraden, zieht den Füchsen so richtig den Zahn. Erst Kreisläufer Mijalo Marsenic (32) erlöst die Berliner mit dem siebten Tor, doch Hannover-Burgdorf ist da schon mit drei Toren weggezogen, baut die Führung sogar auf plus fünf (7:12/24.) aus.
Foto: BILD
Trotz nächstem Gidsel-Rekord in der Handball-Bundesliga: Füchse verlieren einen Punkt gegen Hannover
Die Gäste ohne Hannes Feise. Für Hannover-Burgdorfs Abwehrspezialisten ist die Saison 2025/26 vorzeitig beendet. Feise unterzieht sich kommende Woche einer Arthroskopie am Knie. Trotzdem bestimmt die Mannschaft von Juan Carlos Pastor (58) das Spiel. Erst in der 37. Minute sind die Berliner wieder dran – 16:16. Beide Torhüter sorgen mit ihren Paraden dafür, dass das Spiel bis zum Ende ein Krimi bleibt (Ludwig 17 Paraden, Birlehm 12). Und so ganz nebenbei fällt in diesem Spiel wieder ein neuer Gidsel-Rekord. Superstar Mathias Gidsel (27) schraubt seine persönliche Bundesliga-Tor-Bestmarke mit dem siebten Treffer zum 22:20 (47.) auf unglaubliche 276 Buden. Am Ende sind es sogar 278, denn auch in diesem Duell nagelt der Welthandballer neun Tore ins Netz. Reicht aber nicht zum Sieg. Nach 50 Minuten führen die Füchse 26:23, doch die Recken kleben den Berlinern wie Kaugummi an den Turnschuhen, nerven mit ihrem 7-gegen-6-Angriff die Füchse-Abwehr – 30:30 (59.). Den letzten Wurf zum möglichen Sieg vergibt ausgerechnet Mathias Gidsel.
