Stand: 21.05.2026 20:17 Uhr
Nach dem Unfall eines Schwertransporters sind die Schäden an der Fahrbahn nun behoben: Die A28 bei Stuhr an der Überleitung zur A1 Richtung Bremen ist wieder voll befahrbar.
Seit Donnerstagabend ist der entsprechende Abschnitt wieder frei. An der Fahrbahn war nach Angaben der Autobahnpolizei ein Riss entstanden, der ausgebessert werden musste. Zusätzlich mussten die bei dem Unfall am Dienstag beschädigten Schutzplanken repariert werden.
Schwertransporter kippt um und verliert Ladung
Der Schwertransporter war am frühen Dienstagmorgen auf der A28 von Oldenburg Richtung Bremen an der Abzweigung zur A1 am Dreieck Stuhr (Landkreis Diepholz) auf die Seite gekippt und hatte dabei seine Ladung verloren – einen 50 Tonnen schweren Windradmasten. Laut Polizei rollte das Windrad-Bauteil auf ein angrenzendes Feld und blieb dort in größerer Entfernung zum Unfallort liegen. Der 40-jährige Fahrer der Zugmaschine wurde bei dem Unfall leicht verletzt, so die Polizei. Die Ursache war zunächst nicht geklärt. „Wir werden überprüfen, ob die Geschwindigkeit angebracht war für Straßen- und Sichtverhältnisse und ob die Geschwindigkeit ursächlich war“, sagte eine Polizeisprecherin dem NDR Niedersachsen am Dienstag.
Video:
Schwertransporter kippt um – Windrad-Teil rollt auf Feld (2 Min)
Schaden von bis zu einer Million Euro

Ein Lkw war am frühen Dienstagmorgen umgekippt und verlor dabei seine Ladung.
Aus dem Lastwagen liefen laut Feuerwehr Betriebsstoffe und Motoröl aus. Die Einsatzkräfte stoppten die Flüssigkeiten. Der Schaden wird auf bis zu einer Million Euro geschätzt. Nachdem der Abschnitt der Autobahn zunächst gesperrt war, wurde in der Nacht zu Mittwoch ein Fahrstreifen freigegeben. Nun ist die Autobahn nach Auskunft der Autobahnpolizei wieder voll befahrbar.

Nachdem der LKW umkippte, rollte die 50 Tonnen schwere Röhre auf einen Acker. Die Zufahr von der A28 zur A1 muss noch geräumt werden.

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