An der Fassade eines Flughafenterminals in Hannover-Langenhagen ist der Schriftzug „Hannover Airport“ angebracht.

Stand: 21.05.2026 13:51 Uhr

Am Flughafen Hannover-Langenhagen ist am Donnerstag eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg kontrolliert gesprengt worden. Eine Evakuierung war laut der Stadt Langenhagen nicht nötig.

Experten sprengten die Granate am Vormittag, wie die Stadt mitteilte. Auswirkungen auf den Flugbetrieb habe es nicht gegeben. Die Granate aus dem Zweiten Weltkrieg war der Stadt zufolge bei einer planmäßigen Kampfmitteluntersuchung im Bereich einer gesperrten Baufläche entdeckt worden. Derzeit werde die Nordbahn am Hannover Airport modernisiert. Die Granate sei nicht transportfähig gewesen. Deshalb musste sie den Angaben nach vor Ort gesprengt werden.

Keine Evakuierung von Anwohnern nötig

Laut Stadt war keine Evakuierung der Bewohnerinnen und Bewohner im näheren Umkreis des Flughafens erforderlich. Die Fundstelle habe sich innerhalb des gesicherten Baufeldes der Nordbahn befunden, für den Flugbetrieb und für Unbefugte sei sie nicht zugänglich. Der Flughafen war auch während der Sperrung durchgehend geöffnet.

Rehkitzretter neben dem Flughafen Hannover

Helfer retten seit Jahren Rehkitze direkt am Flughafenzaun. Dafür setzen sie Drohnen ein, die dort eigentlich tabu sind.

Sprengmeister Thorsten Lüdeke und die Überreste der Bombe aus Hameln.

Nur der Zünder wurde mit einem Knall gesprengt. Rund 8.500 Anwohner mussten zuvor ihr Zuhause verlassen.

Der Flughafen Hannover bei Nacht

Mehrere Maschinen wurden umgeleitet. Zeitweise war der Flugbetrieb am Flughafen Hannover-Langenhagen komplett eingestellt.

An der Fassade eines Flughafenterminals in Hannover-Langenhagen ist der Schriftzug „Hannover Airport“ angebracht.

Zu diesem Ergebnis kommt ein Gutachten des Verkehrsministeriums. Eine Bürgerinitiative will dagegen vorgehen.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 21.05.2026 | 13:30 Uhr