Über 270 Schülerinnen und Schüler aus 19 Grund- und vier weiterführenden Schulen nahmen an den diesjährigen Leichtathletik-Stadtmeisterschaften im Grenzlandstadion teil. Dabei treten die Grundschulen im Wettbewerb der „NRW YoungStars“ im Team in den Disziplinen 40-Meter-Hindernis-Sprintstaffel, Medizinball-Stoßen, Heuler-Wurf, Zonenweitsprung und Fünf-Minuten-Lauf an. Die weiterführenden Schulen messen sich im Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ in den Disziplinen Hindernis-Sprint-Staffel, (Scher-)Hochsprung, Zonenweitsprung, Medizinballstoß, Heuler-Wurf und Acht-Minuten-Lauf.

Das Besondere an den Wettkämpfen ist, dass die Mannschaft im Mittelpunkt steht. Jede Schule stellt sechs Schülerinnen und Schüler auf, von denen je fünf jeden Geschlechts die Wettkämpfe absolvieren und ein Team-Ergebnis erzielen.

Bei anfangs noch regnerischem Wetter starteten die Teams aller Schulen zunächst mit der Hindernis-Sprintstaffel. Bei sonnigem Wetter ging es dann weiter: Medizinbälle in verschiedenen Gewichtsklassen wurden geworfen, auch an der Sprunggrube und beim Hochsprung herrschte reger Betrieb.

Die Stimmung war gut, an allen Stationen wurden die Kinder gerade in den Wurf- und Sprungdisziplinen im Laufe der Durchgänge immer sicherer und besser. Die Vorbereitung gestaltete sich unterschiedlich. So berichtet Silke Schubnell von der KGS Annaschule: „Bei der Annaschule ist der Sportplatz der Fortuna, aber die Sprunggruben sind nicht benutzbar.“

Unter besseren Voraussetzungen konnte Anne Heck, Schulleiterin der KGS Uedding, die Vorbereitung absolvieren: „Wir sind direkt neben einem Sportplatz und da ist auch alles benutzbar. Wir haben ein Auswahltraining gemacht und die Kinder, die sich da bewährt haben, sind weitergekommen.“ Eine Chance aufs Weiterkommen ihres Teams rechnet sie sich während des Wettbewerbs nicht aus, aber sie sagt: „Trotzdem zählt ja der Teamgeist an der Stelle.“

Wie wichtig der Gemeinschaftsgeist ist, zeigt sich bei den abschließenden Minuten-Läufen. Da werden die Läufer vom Rand angefeuert und gemeinsam zählen alle die letzten Sekunden herunter: „Fünf, vier, drei, zwei, eins.“ Da werden noch einmal ungeahnte Energien freigesetzt.

Am Ende belegt bei den Grundschulen die GGS Hardt über alle Disziplinen den ersten Platz, das Team der GGS Astrid-Lindgren wird Zweiter und den dritten Platz schafft die GGS Will-Sommer. Bei den weiterführenden Schulen belegt die Realschule Wickrath den ersten Platz, den zweiten Platz erreicht die Bischöfliche Marienschule und auf den dritten Platz kommt das Gymnasium an der Gartenstraße. Damit qualifiziert sich die GGS Hardt für die Regierungsbezirksmeisterschaft in Düsseldorf, die Realschule Wickrath darf zum Landesfinale nach Duisburg fahren.