Mit dem wachsenden Bestand an Elektrofahrzeugen steigt laut Veranstaltern die Bedeutung eines netzdienlichen Lademanagements. Smart Charging soll ermöglichen, Fahrzeuge gezielt dann zu laden, wenn Strompreise niedrig sind oder erneuerbare Energie in hoher Menge verfügbar ist. Die Steuerung erfolgt über digitale Anwendungen, die Ladevorgänge überwachen und zeitlich optimieren.

Von Januar bis April 2026 wurden in Deutschland 223.980 Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Das entspricht einem Plus von 41,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Eine Studie der RWTH Aachen University mit 2.500 befragten E-Fahrzeughaltern zeigt zudem, dass Nutzer grundsätzlich bereit sind, Ladeverhalten anzupassen. Voraussetzung seien transparente Regeln, nachvollziehbare Eingriffe und ein klarer Mehrwert.