Noch etwas unsicher waren Autofahrer am Freitag (22. Mai), doch seit Donnerstag ist das Wiedener Kreuz wieder befahrbar – zumindest aus Richtung A535 nach Mettmann, Wülfrath und Wuppertal-Vohwinkel. Wie die Stadt Wuppertal mitteilt, ist die Einbahnstraßenregelung eingerichtet, es gilt ein Tempolimit von 30 km/h. So mancher Autofahrer aus der Gegenrichtung stand allerdings noch etwas verwirrt vor der Sperrung auf der anderen Seite. Die neue Regel muss sich wohl auch erst einpendeln.

Behelfsampel soll nach Pfingsten kommen

Die Teilöffnung wird zumindest für etwas Entlastung sorgen, seit das wichtige Verkehrskreuz wegen eines einsturzgefährdeten Hauses an der Düsseldorfer Straße direkt an der Kreuzung am 12. Mai voll gesperrt wurde. Nach den Pfingstfeiertagen soll eine Behelfsampel kommen, sodass auch die Gegenrichtungen nutzbar sein sollen. „Diese Ampelanlage regelt dann auch den Verkehr aus der Bahnstraße und von der westlichen Düsseldorfer Straße“, so die Stadt Wuppertal.

Nächste Baustelle in Wülfrath

Auch die Stadt Wülfrath hofft durch die Teilöffnung auf etwas Entlastung. Denn hier steht ab Dienstag, 26. Mai, die Vollsperrung des Kreisverkehrs Hammerstein an, da Straßen NRW Sanierungsmaßnahmen an der Fahrbahn vornimmt. Gut eine Woche später wird der Kreisverkehr in unmittelbarer Nähe zu den Aus- und Auffahrten der A535 gesperrt. Da wäre eine bessere Erreichbarkeit der Stadt durch Dornap wünschenswert.

Stadt Wuppertal rät zum Umfahren des Bereichs

Die Stadt Wuppertal hat aber schon deutlich gemacht, dass die Behelfsampel wahrscheinlich nur geringfügig zur Verbesserung beitragen werde. Sie rät, den Bereich nach Möglichkeit trotzdem weiträumig zu umfahren.

Die Stadt Wuppertal hat zudem den Eigentümer des einsturzgefährdeten Hauses aufgefordert, aktiv an einer endgültigen Lösung mitzuarbeiten.